Über mich….

Über mich….

Hallo Ihr Lieben,

kennt Ihr auch solche Sätze wie:

,,du brauchst ein dickeres Fell“

,,nimm dir doch nicht immer alles so zu Herzen“

,,warum weinst du denn jetzt schon wieder?“ usw.?

Ich glaube diese Sätze habe ich mir in meinem Leben schon tausendfach anhören dürfen. Aber bevor ich Euch erkläre, was es damit auf sich hat, möchte ich mich kurz bei Euch vorstellen. Mein Name ist Julia Maria, ich bin im März 1988 geboren (also ein echter Bock 😉) und wohne nun jetzt seit einigen Jahren in der Nähe von Düsseldorf. Meine Motivation für einen eigenen Blog, waren unter anderem auch die oben genannten Sätze. Während der Reise zu mir selbst, ist mir überhaupt erst aufgefallen, wieviele Menschen (im speziellen Frauen) sich so etwas anhören müssen. SENSIBILITÄT wird heutzutage eher als Schwäche abgetan. Menschen die Hochsensibel sind werden oft als nicht durchsetzungsfähig oder nicht belastbar beurteilt. Menschen müssen Ihre Emotionen verstecken, um von der Gesellschaft nicht belächelt zu werden. ,,Ein Mann weint doch nicht“ – das habt Ihr sicherlich auch schon einmal gehört. Im Berufsleben kommt es auf LEISTUNG, GUTE ABSCHLÜSSE, AUTORITÄT, WISSEN oder ein starkes SELBSTBEWUSSTSEIN an, Nur wenn man all das mitbringt kann man erfolgreich sein. Nur wer die Ellenbogen ausfährt, keine Gnade kennt, weiss was er will und sich das auch nimmt (ohne Rücksicht auf Verluste), kann es weit im Leben bringen.

Ist das so? Reicht das aus um erfolgreich durchs Leben zu gehen?

Ich bin der festen Überzeugung ——— NEIN!

Es steht und fällt immer mit der SOZIALEN KOMPETENZ! Immer! Sei es auf beruflicher Ebene oder im privaten Umfeld.

Und wer besitzt diese Eigenschaft mehr als wir HOCHSENSIBLEN?

Ich möchte mit meinem Blog besonders die Menschen erreichen, die an sich zweifeln, die denken Sie seien nicht gut genug oder Ihre Stärken nicht sehen können.

,,Höre mo, dau bist irscht 29 Jahre alt Mädche, watt willst dau mir dann erzille?“

(wie man in meiner Heimat – dem schönen Westerwald – sagen würde)

Stimmt,…. aber ich habe schon einiges erlebt, viel gelernt und nach einigen Stolpersteinen bin ich jetzt auf dem richtigen Weg.

Schaut einfach mal rein und vielleicht ist ja auch ein für Euch passender Beitrag dabei. Ich freue mich auf Eure Kommentare / Tipps und Meinungen.

Eure Jule

 

 

Anders – Besonders – sehr gut 💫

Anders – Besonders – sehr gut 💫

,,Ich gehöre nicht zu den COOLEN aus der Klasse“

,,Ich bin ja kein Matheass“

,, Ich hab doch nur einen Realschulabschluss“

,,Ich habe ja keine Modelmaße“

,,Ich hab ja kein Studium gemacht“ …..

………

und viele viele solcher Sätze und Denkweisen kenne ich sehr sehr gut.

Genau weil ich mich selbst mit solchen Glaubenssätzen immer und immer wieder bremse, teile ich es mit Euch.

Ich möchte Euch zeigen –

ALLE diese Gedanken sind völlig falsch. Ich habe selbst lange lange Zeit geglaubt, dass ich mit meinem Potential nichts erreichen kann. Dass meine Fähigkeiten nicht ausreichen um gesehen zu werden. Immer wieder habe ich mich mit anderen Menschen verglichen, mich herab gestuft und war komplett entmutigt. Auch heute fällt es mir teilweise schwer, meinen Wert wirklich zu benennen und ihn auch da draußen richtig zu präsentieren. Ich arbeite sehr hart an mir und ich arbeite vor allem sehr daran, meine eigene Anerkennung mir selbst gegenüber zu gewinnen.

WARUM machen wir uns kleiner als wir tatsächlich sind?

WAS hat die Gesellschaft mit UNSERER persönlichen Leistung und unserem individuellen Können zutun?

WER sagt oder gibt vor, wann ein Mensch erfolgreich ist oder etwas geschafft hat?

WELCHE Kriterien spielen eine Rolle für Erfolg? Brauche ich dafür ein Studium oder muss ich dafür aussehen wie ein Topmodel?

Ich glaube nicht !!!!

Ich halte all diese Denkweisen und Glaubenssätze für absoluten Schwachsinn.

Jeder Mensch hat seine Fähigkeiten und manche Talente lassen sich eben auch nicht mit Schulnoten ausdrücken. Das habe ich nun endlich auch mal verstanden. Hey, es hat lange gedauert, bis ich es so langsam kapiert habe! Immerhin bin ich schon 30 Jahre alt 😉 Ich bin kein Zahlen / Daten – Fakten Mensch. Ich war und bin nicht der klassische Streber, der immer eine 1 mit * nach Hause gebracht hat. Ich war die kleine lustige Brünette, die in ihrer Freizeit nichts lieber gemacht hat, als kreativ zu sein – zu zeichnen, zu schreiben ….

Leider hat es mir in der Schule ,,erstmal“ nicht besonders geholfen aber das sind Fähigkeiten, die im späteren Berufsleben wirklich essentiell sein können.

Einfühlsamkeit und Soziale Kompetenz.

Organisationstalent und Kreativität.

Ich kenne jetzt nicht wirklich Schulfächer, die diese Kompetenzen dokumentieren oder benoten.

Vielleicht wird sich auch unser Schulsystem dahingehend auch noch einmal revolutionieren. Es wäre schön, wenn auch die ,,Softskills“ gesehen werden und mit in die schulische Bewertung einfließen.

Viele Menschen da draußen, definieren sich über Noten / über Aussehen oder deren Status! Das ist ja alles schön und gut aber es sagt nichts über den Wert eines Menschen aus. Heutzutage wird man aufgrund der Gesellschaft und der Medien förmlich dazu getrieben, zu glauben, dass man nur etwas erreichen kann, wenn man optisch ein Hingucker ist oder in der Schule die Beste war (nur um ein paar Beispiele zu nennen). Auch ich habe mich von äußeren Einflüssen verleiten lassen, oftmals nicht an mich zu glauben. LEIDER!!! Man braucht da draußen schon ein dickes Fell und ein großes Selbstbewusstsein, um nicht mit dem Strom schwimmen zu müssen und um zu sich selbst zu stehen. Dieses dicke Fell musste auch ich mir schmerzvoll erarbeiten und bin heute noch dabei … Ich hatte immer das Gefühl, nicht genug zu sein. Ich hatte immer das Gefühl, es ALLEIN nicht zu etwas zu bringen. Durch den Sprung in viele kalte Gewässer, hätte ich schon lange kapieren müssen, dass ich bis jetzt alles ganz ALLEIN geschafft habe und doch fällt es immer noch schwer.

Man wird einfach immer wieder abgelenkt, von dem was da draußen in der Welt passiert und vorgegeben wird. Man orientiert sich ganz automatisch an dem, was die Maße vorlebt oder was man mal irgendwo aufgeschnappt hat.

Auch der Gedanke einen Partner haben zu müssen ist mir mittlerweile völlig suspekt! Ich dachte auch immer, dass ich mich mal irgendwann zu 100% auf meinen Mann verlasse und dann Haus und Kinder hüte …. ,,Ja ja, so klassisch wurde ich eben erzogen und finde es auch schön

Dieser Gedanke, es nicht allein bzw. auch selbst schaffen zu können, ist meiner Meinung nach jedoch sehr falsch. Im Gegenteil! Ich finde jede Frau, sollte ihren Weg auch mal allein gegangen sein. Selbstständig gelebt haben, Erfahrungen im Arbeitsleben gesammelt haben und unabhängig gewesen sein. Ich finde, nur dadurch, kann man doch erst wissen, was man will und welcher Weg, der Richtige für einen selbst ist.

Mit der Zeit ist mir klar geworden, dass mein Gedanke, unbedingt einen Partner haben zu wollen, nur aufgrund meiner eigenen Unsicherheit entstanden ist. Natürlich ist es schön, die Liebe seines Lebens zu treffen – ,,und ja, ich warte da auch noch drauf ☺️😉“ aber es kann doch nicht der Grund sein, damit man sich SICHER fühlt.

Ich kann mir doch auch selbst eine SICHERHEIT geben oder ?

JA !!! kann ich!!! ♥️

Schaut auf Euer Leben zurück.

Seht, was Ihr alles schon ganz allein erreicht habt und schätzt Euch Wert für die Dinge, die Ihr gut könnt und die Euch auszeichnen.

Nur weil die Mehrheit da draußen alle gleich aussehen – muss das nicht das Ideal sein.

Nur weil die Mehrheit da draußen nach gewissen Kriterien beurteilt – muss das nicht der Maßstab sein.

Nur weil ihr schlechte Erfahrungen gemacht habt – sagt es nicht aus dass es an Euch gelegen hat oder dass Ihr irgendetwas falsch macht.

Nur weil man Eure Fähigkeiten nicht dokumentieren oder anhand von Noten oder Abschlüssen protokollieren kann – heißt es nicht, dass Eure Fähigkeiten nicht wertvoll wären.

GANZ IM GEGENTEIL !!!

Man kann so stolz darauf sein, was man geschaffen hat und man kann ganz besonders stolz auf sich sein, wenn man aus der Maße heraussticht!

Wenn man etwas kann, was die Mehrheit nicht kann oder besser gesagt, nicht können will oder dessen Wert nicht sieht.

Es ist wichtig, für SICH SELBST zu kämpfen. Ich bin überzeugt davon, dass ich mir durch das stetige kämpfen für mich und meine Fähigkeiten, die SICHERHEIT selbst geben kann. Das wünsche ich mir für alle Menschen da draußen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und vor allem, sollten gerade diese Menschen ganz fest an sich glauben.

Ja, ich will ….💍

Ja, ich will ….💍

heute möchte ich über ein Thema schreiben, welches mich sehr beschäftigt. 😂 Es ist sehr komplex und ich weiß garnicht, wo ich am besten beginnen soll ….

Starten wir doch einfach mal mit sicherlich sehr bekannten Sätzen :

,,im Augenblick kann ich mir keine Beziehung vorstellen“

,,du bist eine tolle Frau aber ich will dich nicht enttäuschen“

,,es liegt nicht an dir, es liegt an mir“

,,ich will dir nicht weh tun“

,,du hast was besseres verdient“

,,ich habe im Moment so viele eigene Baustellen – da kann ich dir garnicht gerecht werden“

……….

und das könnte ich jetzt noch ganz lange weiter fortführen.

Dass das alles sehr schön formulierte Ausreden sind, ist mir klar und ich finde es auch wirklich sehr süß, dass Man(n) sich so große Mühe gibt, uns Frauen nicht ,,zu verletzen“ aber ich glaube, die Wahrheit hätte den selben Effekt, wie solche Ausreden. Also, sollte jetzt zufällig ein Mann diesen Beitrag lesen –> ,,wir wissen, dass es gelogen ist!

Aber darauf möchte ich auch garnicht hinaus. Vielmehr möchte ich einen Schritt vorher beginnen. Bevor solche ,,Ausreden“ genutzt werden, muss etwas anderes passiert sein.

Und da kommen wir direkt zum eigentlichen Thema!

Zu 80% der Fälle, hat die Frau dem Mann ganz klar signalisiert:

,,Hey, ich finde dich toll und ich habe ernsthaftes Interesse an dir!“

Wahrscheinlich hat die Frau sich schon geöffnet und auch schon ein wenig Energie in ihr Gegenüber gelegt. Ganz bestimmt ist die Frau zu diesem Zeitpunkt schon etwas verliebt…..

Ist das schlimm?

JA! Anscheinend ist das schlimm.

Eine Frau, die weiß was sie will, ihre Absichten ganz klar beschreibt und keine Lust auf halbe Sachen hat, löst in vielen Männern vor allem eines aus – PANIK.

Das ist zumindest meine Theorie!

Ich spreche hier nicht von Klammern oder übertriebenem Stalking. Das ist nie gut und auch nicht gesund in einer Partnerschaft.

Ich spreche hier von Frauen, die ganz klar signalisieren, was sie für die Zukunft wollen und was nicht. Die mit ihrer Einstellung und Meinung nicht hinterm Berg halten.

Eigentlich genau das, was ich hier gerade mache 😂😂

Heutzutage will man –

UNVERBINDLICHKEIT & FREIHEIT !

Bloß keine Verantwortung übernehmen. Bloß keine Stellung beziehen. Bloß keine Emotionen oder Gefühle zeigen und um Himmels Willen nicht um irgendetwas oder irgendwen kämpfen! Sobald es ,,anstrengend“ oder ,,tiefergehend“ wird, ergreifen viele Menschen die Flucht. Da spreche ich auch die weibliche Fraktion an. Auch viele Frauen ticken mittlerweile anders. Das Thema was ich hier ansprechen möchte, beziehe ich auf alle Menschen! (Männlein&Weiblein)

Ich zum Beispiel, habe eine sehr konservative Erziehung genossen. (Zum Glück)

Partnerschaft / Verbindlichkeit / Treue / Ehrlichkeit / eine Familie gründen wollen – das ganze Paket, bedeutet mir sehr viel.

Für mich wäre ein Leben ohne EMOTION & LIEBE, nicht lebenswert! Wir Menschen sind keine Einzelgänger! Das liegt nicht in unsrer Natur. Der Mann ist ein ,,Jäger“ – die Frau ,,kümmert“ sich – um jetzt mal ganz früh in der Geschichte anzufangen. Der Jäger im Mann sollte hier auch nicht falsch interpretiert werden. Der Mann geht jagen um seine Familie zu versorgen und um seine Familie zu beschützen. Er übernimmt also ganz klar die Verantwortung für seine Lieben.

Was ich damit sagen möchte – diese Rollenverteilung hat für mich noch einen tieferen Sinn!

Natürlich hat die Welt sich komplett verändert. Die Frauen sind selbstbewusster geworden – sind emanzipiert. Die Welt ist schnelllebiger – digitalisiert und jeder kann sein Leben so leben wie er will.

Das ist alles sicherlich auch gut so aber ich finde, es hat auch viele Werte und innere Einstellungen kaputt gemacht. Die Menschen handeln egoistischer. Jeder Mensch ist ersetzbar. Man muss sich nicht mehr besonders anstrengen, um einen Menschen kennenzulernen oder um intim mit ihm zu werden. Warum sich bemühen, wenn es auch anders und viel viel leichter geht? Eine Partnerschaft in der sich beide Partner gleichermaßen um die Beziehung bemühen, ist selten. Menschen lassen ihr Leben von äußern Umständen viel schneller beeinflussen. Die eigene Meinung oder die eigenen Gefühle, haben keine Priorität mehr. Vielmehr ist es wichtig, nach außen hin die heile Welt zu vermitteln, sich in einem ,,guten“ Licht zu präsentieren und den Anforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden. Das führt dazu, dass viele Gemeinschaften / Partnerschaften oder Freundschaften auf völlig falschen Standbeinen wachsen. Ein Großteil der Gesellschaft urteilt aufgrund von Oberflächlichkeiten.

Tja und was macht man jetzt wenn man selbst garnicht so tickt? Wenn man noch nach ,,alten“ Werten lebt und sich nicht der Maße anpassen will ? Hier wird die Luft auf jeden Fall sehr dünn. Gleichgesinnte zu finden – nicht so leicht. Ich spreche hier aus Erfahrung 😉

Ich finde es toll, wenn Menschen Position beziehen. Wenn sie hinter ihren Entscheidungen stehen und sich nicht von äußeren Gegebenheiten oder der Gesellschaft beeinflussen lassen. Respekt an alle Menschen, die für ihre Träume und Einstellungen einstehen, die noch eigene Werte haben und die noch um etwas kämpfen.

Somit finde ich es auch ganz klasse, wenn Menschen sich nicht immer nur für den leichteren Weg entscheiden, sich öffnen und auch mal ein Risiko eingehen.

Ja, man ist verletzbarer!

Ja, man bietet der Außenwelt mehr Angriffsfläche und ist nicht mehr everybody’s Darling.

Ja, man macht sicherlich auch mal Fehler.

Aber all das wird auch immer belohnt. Davon bin ich fest überzeugt! Wer kämpft und was riskiert, wird davon profitieren.

Ich habe schon viele Situationen erlebt, wo ich bis heute nicht verstehen kann, warum Menschen so gegen sich selbst gehandelt haben. Freundschaften sind kaputt gegangen – Beziehungen sind gescheitert, Menschen die sich lieben sind getrennte Wege gegangen ….. usw.

Mich hat das schon sehr oft traurig gemacht. Ich verstehe es nicht. Oftmals wäre nicht mal viel Aufwendung oder Energie notwendig gewesen um es mit einem ,,Happy End“ enden/anfangen lassen zu können.

Warum trauen sich so viele Menschen nicht mehr? Warum wissen so viele Menschen nicht mehr, wie schön es sich anfühlt, auf sein Herz zu hören? Warum wissen die Menschen nicht mehr was Gefühle überhaupt sind?

Soziale Kompetenz wird immer verlangt aber keiner hat sie mehr. Es gibt tausende Seminare oder Lehrgänge, die sich ,,angeblich“ mit sozialer Kompetenz beschäftigen und so wenige Menschen da draußen, wissen wie man sie anwendet und umsetzt. Menschen die wirklich soziale Kompetenz im Alltag beweisen, werden oft nicht ernst genommen oder als schwach angesehen. Soziale Kompetenz bedeutet nun mal auch, sich in sein Gegenüber hineinfühlen zu können. Das geht natürlich nicht, wenn man nur an sich und seinen Vorteil denkt.

Ob es in Beziehungen oder im Berufsleben ist.

So häufig erlebe ich eine fehlende soziale Kompetenz – ein fehlendes Miteinander.

Eigentlich kann man mit einer mangelhaften sozialen Kompetenz weder privat noch beruflich wirklich erfolgreich werden. Und auch wenn es belächelt wird – sich für andere Menschen interessieren und einsetzen, ist eine Stärke und etwas besonderes. Für mich hat diese Eigenschaft eine hohe Priorität und einen hohen Stellenwert.

Es bleibt zu hoffen, dass die Entwicklung der Gesellschaft, nicht noch mehr EMOTIONEN und Herzensmenschen auf der Strecke bleiben lässt.

♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️

Verbindlichkeit schließt frei sein nicht aus!

♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️

Huch, mich gibts ja auch noch ….

Huch, mich gibts ja auch noch ….

Lange hat man nichts mehr hier von mir gehört / gelesen.

,,Huch, mich gibts ja auch noch“

Diesen Gedanken hatte ich in den letzten Wochen tatsächlich auch im Bezug auf mich persönlich.

Kennt Ihr das?

Es passiert so viel auf einmal, Ereignisse überschlagen sich, Enttäuschungen, Trennungen, Verletzungen, lebensverändernde Wendungen treten ein und ganz nebenbei, hat man auch noch seinen Alltag und seinen Job zu bewältigen.

So ging es mir seit meinem dreißigsten Geburtstag. Ja, ihr habt richtig gelesen…. ich bin jetzt ,,30„!!!

Das muss dann doch nochmal hervorgehoben werden finde ich😉 Bis dato war eigentlich noch alles ,,sehr geregelt und normal„.

Ich hatte nicht das Gefühl, dass irgendwas passieren könnte, was mich aus der Bahn wirft. Beruflich und privat schien alles geklärt und seinen Weg zu gehen. Ich wusste auch zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht, welchen konkreten Plan ich verfolge aber die Rahmenbedingung waren GEREGELT! Tja und da wären wir schon wieder bei meinem Lieblingsstichwort – Regel! Ach wie schön, dass ich am liebsten alles kontrollieren würde und ach wie schön, dass das im Leben eben oft nicht funktioniert. Ich muss ehrlich gestehen, es überrascht mich doch immer wieder, wie das Leben einfach mal macht was es will – und das auch noch ohne dass man mich fragt 😉. So war es dieses Mal auch. Auf einen Schlag hat sich alles verändert! Da stand ich wieder – GANZ ALLEIN. Puff…. keine Chance auch nur irgendwas zu retten. Man wird vor vollendete Tatsachen gestellt und muss zusehen wie man alles Geschehene verarbeitet. Ich habe dieses Wort – ALLEIN ganz bewusst hervorgehoben. Allein zu sein ist nämlich nicht immer das schlechteste und auch nicht immer etwas, was einen traurig machen sollte. Im Gegenteil! Mittlerweile finde ich es sogar sehr bereichernd auch mal allein zu sein. Mal frei von äußeren Einflüssen leben zu können, sich mal intensiv mit sich selbst beschäftigen zu können und sich wirklich mal kennenzulernen. Ich bin natürlich auch weiterhin und immer noch ein Beziehungsmensch und es gibt auch immer mal wieder Tage, an denen ich es mir sehr wünsche, eine starke Schulter zum anlehnen zu haben aber ich muss auch ehrlich zugeben, ich hab auch Gefallen am ,,allein sein“ gefunden. Am Anfang habe ich das was passiert ist natürlich erst einmal nicht verstanden und es verteufelt. Und hey, das ist ja auch ganz menschlich – immerhin hat es weh getan ich war verletzt. Jetzt, nach ein paar Monaten, sehe ich vielleicht einen tieferen Sinn und einen Mehrwert für mich dadurch. Wie ihr wisst, glaube ich an ,,göttliche Fügungen“ / an eine ,,höhere Gewalt“ – so auch jetzt!

Ich war bereits vorher schon sehr unruhig und hab irgendwie gespürt, das etwas nicht stimmt. Da wusste ich nur noch nicht, was genau das Problem war. Auch heute weiß ich noch nicht, welcher größere Plan hinter allem steckt aber ich weiß, dass alle vergangenen Erfahrungen auf jeden Fall ein wichtiger Teil davon sein müssen. Ich habe immer noch offene Fragen, die mich an manchen Nächten um den Schlaf bringen und vielleicht werde ich die Antworten darauf auch nie bekommen.

Wieder einmal kann ich das Verhalten mancher Menschen nicht nachvollziehen. Ich verstehe nicht, in welcher Gesellschaft wir mittlerweile anscheinend leben, wie egoistisch und selbstgerecht die Menschen handeln, wie emotionslos viele Personen anscheinend sind und vor allem, wieviele Menschen in einer absoluten Scheinwelt leben.

Diese vielen tollen Leben / Beziehungen da draußen, die keine sind. Alles nur Schein / alles nur ein großes Puppentheater🙏🏻 Ich möchte diese Leben der Menschen garnicht verurteilen und sie werden schon ihre Gründe dafür haben aber ich finde es trotzdem traurig. Ich finde es traurig, dass anscheinend keiner mehr bereit ist, für etwas zu kämpfen, den richtigen Weg zu gehen – auch wenn das vielleicht den schwereren Weg mit sich bringt. Ehrlich zu sich selbst zu sein und auf sein Herz zu hören. Das Leben ist nicht immer einfach, es kostet manchmal ganz schön viel Kraft und Entscheidungen können auch mal falsch sein – aber dafür leben wir doch! Wenn man immer den Weg des geringsten Widerstandes geht, verpasst man mit Sicherheit vor allem – SEIN eigenes Leben. Der Weg des geringsten Widerstandes, kann niemals der Eigene sein. Das Leben präsentiert uns nicht alles auf dem Silbertablett. Wenn wir wirklich unserem Herzen folgen, dann wird es zwangsläufig Situationen geben, die uns viel abverlangen und die Entscheidungen von uns erwarten, die uns schwer fallen. Nicht anders habe ich es bisher kennengelernt.

Ich würde mich niemals gegen mein Herz entscheiden bzw. mich selbst belügen. Ich möchte mir ehrlich im Spiegel gegenüber treten und ich kann hinter all meinen Entscheidungen und auch Fehlern zu 100% stehen, weil ich bei allem auf mein Gefühl gehört habe. Zugegeben, es ist nicht immer der klügste Weg auf sein Herz zu hören – aber für mich ist es immer der ehrlichste und am Ende, glaube ich auch der einzig Wahre!

Ich möchte mir niemals vorwerfen :

,,Ich hab es nicht versucht

oder

,,Ich hab nicht mit allen Mitteln – um das was ich liebe gekämpft

Natürlich liegt es nicht immer allein in meiner Macht – alles zu erreichen aber ich glaube, dass allein der Wille und das Bewusstsein auf sein Herz zu hören, mich zu meinem persönlichen Ziel bringen werden.

Ich würde mir wünschen, dass auch andere Menschen da draußen noch den Mut dazu haben. Dass viele wundervolle Dinge noch aus Liebe passieren und dass nicht alle Menschen, sich von anderen Personen/ Meinungen oder äußeren Umständen leiten lassen! Dass es noch viele Menschen gibt, die den vielleicht schwereren Weg wählen und auf ihr Herz hören. ♥️♥️♥️♥️♥️♥️

Mir fällt es auch oft schwer diesen Weg zu gehen und ich werde sicherlich dadurch auch oft enttäuscht aber genauso erlebe ich deswegen wunderschöne & unbeschreibliche Momente.

Diese kleinen tollen Augenblicke kann man nur miterleben, wenn man sich darauf einlässt. Wenn man sich öffnet. Wenn man bereit dazu ist, verletzlich zu sein. Wenn man das Risiko eingeht, einen Fehler zu machen. Wenn man ehrlich zu sich selbst ist!!!

Wir leben nur einmal und warum dann ein Leben führen, welches einen nicht zu 100% glücklich macht?

Warum nicht mal kämpfen für das was man wirklich will und liebt?

Warum nicht mal hinter sich und seinen Träumen stehen?

In diesem Sinne, fühlt Euch gedrückt und lebt EUER Leben.

Eure Jule

Planlos = unglücklich ?

Ich hatte eigentlich immer einen Plan in meinem Leben. Ich hatte immer einen großen Lebenswunsch. Auch wenn ich mal keine kleineren Ziele hatte, auf die ich hingearbeitet habe – der große Masterplan stand immer! – bis heute! Ja, aktuell habe ich das Gefühl, dass es keinen gefestigten Plan in meinem Leben gibt und das macht mir schon ein wenig zu schaffen. Ich bin ein kleiner Kontrollfreak und weiss die Dinge gerne auf sicheren Wegen. Doch was jetzt? Sicherlich kennt das jede junge Frau. Man wünscht sich den klassischen Werdegang:

  • heiraten 
  • ein Häuschen bauen
  • Kinder kriegen So in etwa waren auch immer meine Ziele. Ich hätte mir niemals vorstellen können, mit fast 30 Jahren (ja, in ein paar Wochen wird es soweit sein), noch keinen dieser Schritte in naher Zukunft sehen zu können & auch zu wollen. Ich bin eine hoffnungslose Romantikerin und eigentlich sollten diese Lebensschritte für mich dazugehören wie das Amen in der Kirche – absolut richtig. Im Augenblick gibt es diese großen bedeutsamen Wünsche aber nicht mehr für mich. Mein ganzes Leben hat sich irgendwie ein wenig auf den Kopf gestellt. Ich möchte fast sagen, ich bin etwas verwirrt und planlos. Man geht jeden Tag arbeiten, steckt seine gesamte Energie in seinen Job – geht darin auf und freut sich über Erfolge. Dann kommt man abends nach Hause, macht seinen Sport, trifft sich mit Freunden oder chillt zuhause auf der Couch gemeinsam mit seinem Partner. Am nächsten Tag geht es dann wieder von vorne los. Diesen Rythmus habe ich jetzt auch schon sehr sehr lange. Ich habe oft das Gefühl, dass irgendwas fehlt oder nicht richtig läuft und dann denke ich wieder – ..soll das vielleicht so sein?“ ,,ist das Leben so?“. Seit Wochen denke ich darüber nach, ob mir wirklich was fehlt im Leben, ob der große Masterplan der immer hinter meinem Tun gesteckt hat, wirklich richtig war. Ich habe leider noch keine Antworten auf meine ganzen Fragen bekommen und das veranlasst mich auch dazu, ein bisschen darüber zu schreiben und es mit Euch zu teilen. Um mich herum bekommen alle Kinder, heiraten, bauen Häuser, kaufen Eigentumswohnungen oder planen andere große Projekte. Ja und ich? Ich lebe einfach nur in den Tag hinein. Für mich stehen Kinder, Hochzeit oder Eigentum aktuell nicht zur Debatte. Ich denke darüber nicht mal nach und kann es mir auch nicht vorstellen. Man wird als junge Frau mit fast dreißig so oft auf diese Themen angesprochen und da ich kein Freund von fadenscheinigen Ausreden bin, sage ich auch immer ganz klar meine Meinung dazu. Wie man da angesehen wird, wenn man sagt – ,,nein, es sind keine Kinder in Planung“ oder ,,nein, ich kann mir das alles im Moment nicht vorstellen“. Die meisten Menschen akzeptieren diese Aussage lustiger Weise auch garnicht. Man bekommt dann Kommentare zu hören wie z.B. ,,ach, das sagst du jetzt – das wird schon“ ,,du wirst auch noch Kinder bekommen“.
  • muss ich Kinder bekommen? 
  • muss ich ein Haus bauen oder kaufen?Ist es das, was indirekt von mir erwartet wird um in die Gesellschaft zu passen? Ja, ich dachte das auch immer. Ich bin mit diesem Wunsch auch immer durchs Leben gegangen und ich habe es mir auch eine ganz lange Zeit selbst gewünscht aber da hatte ich auch noch nicht die Lebenserfahrung wie jetzt mit dreißig.

Ich finde es schön, wenn Paare Kinder bekommen, weil sie sich lieben und es für den richtigen Zeitpunkt empfinden. Das ist glaube ich, das größte Glück, das man haben kann aber für mich bedeutet ein Kind zu bekommen, auch eine lebenslange Verantwortung zu tragen. Gerade heutzutage halte ich es für noch wichtiger, sich solch einen Schritt wirklich dreimal zu überlegen. Ein Kind sollte in einem Umfeld aufwachsen, wo es viel Liebe erfahren kann, wo es alles hat was es braucht und eine gute Basis gegeben ist. Finanzielle Sicherheit ist hier ebenfalls ein großer Faktor. Ich würde meinem Kind alles ermöglichen wollen – auch finanziell. Aber gut, zu diesem Thema könnte ich jetzt nochmal einen ganz eigenen Blogbeitrag schreiben.

Wie ihr merkt, sind das ganz schön existenzielle Fragen die ich mir hier stelle aber das ist es, was mich im Augenblick bewegt. Ich weiss nicht wo meine Reise hingeht oder ob sich meine Meinung zu all diesen Dingen nochmal verändert aber ich suche aktuell nach einem kleinen Zwischenziel bzw. der inneren Ruhe – mal kein Ziel zu haben. Vielleicht soll mir das auch einfach mal beibringen, loslassen zu lernen. Mal nicht über alles nachdenken zu wollen oder alles kontrollieren zu müssen. Das ist tatsächlich eines meiner großen Mankos. Einfach mal in den Tag, in die Woche oder in den Monat hinein leben oder auch mal nicht schon 6 Jahre im Voraus zu planen  – das wäre schön. Daran möchte ich gerne arbeiten. Ich glaube man verpasst sein ganzes Leben, wenn man strickt nach einem bestimmten Plan lebt und wenn man nicht einfach mal die Zügel loslässt. Naja und wie wir alle wissen, das Leben lässt sich sowieso nicht planen. Da mir genau das so schwer fällt, werde ich das als meine kleine Aufgabe für das Jahr 2018 sehen. Meine ganz persönliche Challenge.

Zufrieden damit sein, wie es gerade in meinem Leben ist. Alles auf mich zukommen lassen und mal nicht drüber nachdenken, was alles passieren kann. Das Leben genießen und mir Zeit für die Dinge nehmen, die mich glücklich machen. Vielleicht auch einfach mal Geld dafür in die Hand nehmen und Spaß haben. Mir Urlaube oder kleine Ausflüge gönnen. Mir selbst mal was Gutes tun. Warum soll ich darauf warten, dass es irgendjemand anderes für mich macht? Warum erwarte ich solche Dinge von einem Partner oder einer Freundin? Ganz ehrlich, wir leben im 21ten Jahrhundert   – da kann die Frau das auch mal selbst machen oder? 🙂 Ich gehe sogar weiter, ich denke es ist wichtig, dass die Frau das auch mal alleine machen muss! Es ist wichtig zu wissen, dass man für sein Glück nur selbst verantwortlich ist und dass man sich auch ganz allein glücklich machen kann. Also Ladies, wartet nicht darauf, dass Euch jemand am Arm packt und Euch zufrieden macht. Nehmt Euch selbst an der Hand und tut alles dafür! 

In diesem Sinne.

Fühlt Euch gedrückt.

Eure Jule

Was will ich?

Was will ich?

Die Weihnachtszeit regt ja auch immer ein bisschen zum nachdenken an. Geht Euch das auch so? Man begreift erst so richtig, wie das Jahr gelaufen ist, was man erlebt hat und welche Erfahrungen man gesammelt hat. Man sieht manche Situationen vielleicht auch plötzlich mit ganz anderen Augen.

Vielleicht sind es berufliche Veränderungen, die Euch beschäftigt haben. Vielleicht sind es neue Abenteuer, die Ihr in diesem Jahr begonnen habt. Vielleicht habt Ihr neue wertvolle Bekanntschaften gemacht oder Eure große Liebe kennengelernt.

Das muss man ja auch irgendwann alles mal verarbeiten.

Mir geht es oft so, dass ich viele Geschehnisse übersehe, weil man doch im hektischen Alltag oft gar keine Zeit hat, alles richtig wahrzunehmen. In solchen ruhigen Momenten vor den Festtagen, komme ich oft ganz automatisch ins grübeln. Früher hab ich das immer gehasst. Ich wollte lieber auch mal abschalten und mich einfach fallen lassen, hab dagegen abgekämpft und mir immer Möglichkeiten gesucht, mich abzulenken. Heute bin ich froh darüber und lasse meinen Gedanken auch mal freien Lauf. Ich erlaube es mir, mich mal mit mir selbst zu beschäftigen – ,,darf man ja auch mal oder?“

Wie oft denken wir wirklich mal an uns selbst? Ich kann da nur für mich sprechen— ,,viel zu selten“! Das vorweihnachtliche ,,grübeln“, hilft mir auch, mit manchen Dingen wirklich abzuschließen. Einfach mal ein Resume ziehen – ,,was war gut in diesem Jahr / welche Menschen tun mir gut / was lief vielleicht nicht so erfolgreich und warum?“

Das macht man doch sonst im Alltag kaum aber für mich persönlich ist es ganz ganz wichtig.

Ich bin gerne für andere Menschen und deren Sorgen da, höre gerne zu und versuche zu helfen wo ich kann aber ich bin ja auch noch da. Vielleicht kennt Ihr das ja auch … Man rennt und rennt – ist ständig unter Strom, versucht alle seinen Verpflichtungen nach zu kommen und hängt sich in alles mit 100%iger Energie rein. Dass das unfassbar viel Kraft kostet, merkt man dann meistens überhaupt nicht. Ich habe beruflich immer mit vielen verschiedenen Menschen zu tun und alle sind auf Ihre Weise natürlich auch speziell. Jeder hat andere Sorgen, andere Bedürfnisse oder andere Themen, mit denen man sich beschäftigt. Auf jeden einzelnen Menschen geht man individuell ein und versucht ein offenes Ohr zu haben, auf den Menschen einzugehen und ein guter Zuhörer zu sein. Das ist nicht nur mein Job sondern sicherlich auch irgendwo meine Berufung. Ich liebe es mich zu kümmern, für andere da zu sein und zu GEBEN!

Doch Achtung! – nur weil man etwas gerne und aus vollster Leidenschaft macht, heißt das nicht, dass es selbstverständlich und einfach ist. Das schüttelt man sich auch alles nicht aus dem Ärmel. Das kostet Kraft. Unterschätzt das bitte nicht.

Ich habe zum Beispiel auch echte Schwierigkeiten damit, etwas anzunehmen, mal etwas auszugeben oder mir Hilfe zu holen. Das muss man aber nun mal auch. Man kann nicht alles allein machen und meistern. So schön es ist zu geben, so wichtig ist es auch sich mal was nehmen zu dürfen.

Ich muss da immer noch an mir arbeiten und es fällt mir immer noch schwer aber ich weiß dass es lebensnotwendig für mich ist. Auch der Punkt, sich mal Hilfe zu holen – sei es auf emotionaler, beruflicher oder körperlicher Ebene – ist keine Schande – das ist sogar gut so. Einfach mal jemanden an sich heranlassen, der einem zuhört, für einen da ist oder auch ein paar Tipps auf Lager hat. Alleine eine andere Sichtweise auf die Dinge, kann schon helfen um weiter zu kommen. Mein Standardspruch war immer – ,,ich schaff das schon selbst“.

Vielleicht schafft man es aber auch noch besser, wenn man auch mal andere Meinung mit einholt und mal ein wenig von seiner Spur abkommt. Sich Hilfe zu holen zeugt nicht von Schwäche sondern von Stärke.

Ich bin immer super dankbar, wenn mir jemand mal die Augen öffnet oder mir neue Wege aufzeigt. Manchmal ist man so festgefahren, dass man Kleinigkeiten oder Lösungen nicht direkt sieht.

Ich bin auf dem Weg zur Veränderung und freue mich auch darauf.

Hey und es braucht doch auch Zeit, um sich wirklich darüber im Klaren zu werden, was man will. Das erste Ziel muss es sein, genau das heraus zu finden. WAS WILL ICH DENN ÜBERHAUPT VON GANZEM ❤️

Wo soll meine Reise hingehen?as ist meine Leidenschaft?

Wofür stehe ich?

Was bewegt mich?

Wo liegen meine Stärken?

Was würde ich gerne mein lebenslang machen?

Ich hätte z.B. damals nie gedacht, dass sich mein Fokus komplett auf das berufliche legt. Für mich war immer klar – heiraten, Kinder kriegen, zuhause bleiben! Das kann ich mir mittlerweile nicht mehr so vorstellen. Natürlich wünsche ich mir irgendwann eine eigene Familie aber ich möchte auch beruflich was erreichen. Ich weiß mittlerweile endlich was mir Freude macht – wo meine Stärken liegen und welche Potentiale ich fördern möchte.

Ich möchte wissen, was die Welt noch für mich bereithält. Was da noch kommen kann. Ich bin neugierig.

Oftmals wird man in eine Schublade oder in einen Lebensweg gedrückt, den man selbst garnicht ausgesucht hat.

Das ist doch normal<<<<<<<<
n doch alle so

Das ist doch viel besser für dich

Hinterfragt Euch da ruhig mal.

Ist so wie Ihr im Augenblick lebt, die Ziele die Ihr habt, genau das, was Euch glücklich macht ?

Die Reise zu sich selbst, kann so spannend sein. Man lernt soviel über sich selbst, man entdeckt Seiten und Facetten an sich ganz neu. Traut Euch mal und schaut mal nach rechts oder links.

Das ist doch das schöne in dieser Welt, man kann selbst bestimmen, wohin die Reise gehen soll. Ihr könnt das ganz alleine schaffen und wenn Ihr etwas wirklich wollt dann wird Euch alles dorthin bringen.

Ich glaube fest an die innere Stärke. Ich glaube daran, dass durch das -handeln- Dinge bewegt werden. Dass man an seine Ziele kommt, wenn man es wirklich will und nickt aufgibt.

WAS WILLST DU?

Eure Jule

START NOW!

START NOW!

,,Aller Anfang ist schwer

Diesen Satz kennen wir doch alle oder? Ganz ehrlich, das ist so verdammt wahr! Ich erlebe das im Moment wieder so extrem. Ich habe so viele Träume / Ziele und To do’S fürs nächste Jahr und mein Kopf glüht. Vielleicht kennt Ihr das auch?

Man hat ein Ziel für Augen und will es unbedingt erreichen. Am liebsten sofort…. leider geht das nur meistens nicht so schnell, wie man das gerne hätte. Und hier beginnt eigentlich die eigene Challenge für das was man vor hat. Durchhaltevermögen und Geduld- das ist es, was darüber entscheidet ob man an sein persönliches Ziel kommt. Wenn man sich Vorbilder ansieht, dann sieht man immer nur, was diejenigen erreicht haben aber man vergisst, welche Zeit, Kraft und Schweiß diese Menschen in ihre Träume gesteckt haben. Erfolg kommt nicht von heute auf morgen. Egal ob es um berufliche, körperlich oder persönliche Ziele geht. Es ist immer das gleiche Spiel – DURCHHALTEN! Für mich ist es ein Ansporn, nicht aufzugeben und weiter an meinen Zielen und Träumen festzuhalten. Ich glaube ganz fest daran, dass man durch ,,dranbleiben“ zum Ziel kommt.

Wieviele Situationen ich allein schon in meinem Leben hatte, wo ich am liebsten aufgegeben hätte. Viele lange Wege ohne jegliches Erfolgserlebnis. Du zweifelst an dir selbst und denkst – ,,was zur Hölle mach ich falsch?“. Für mich auch ein kritischer Punkt bisher ist das vergleichen mit anderen Menschen. ,,Warum haben die anderen denn mehr Erfolg“ – ,,Warum klappt das bei mir denn nicht?“. Ich bin prädestiniert für solche Gedankengänge aber die können echt ordentlich nerven. Ich glaube man muss auch hierbei den Fokus auf SICH selbst setzen und nicht immer nach rechts und links schauen. Das lenkt nur ab und mich demotiviert sowas auch immer ganz flott.

Ich weiß ja nicht wie es Euch da geht. Habt Ihr im Augenblick ein Ziel, dass Ihr erreichen möchtet?

Welche Geheimtipps habt Ihr dabei?

Ich finde es ganz spannend, dass man durch den Weg zum Ziel auch schon so einiges mitnimmt und an Erfahrung dazu gewinnt, was man eigentlich überhaupt nicht eingeplant hatte. Man beschäftigt sich viel mehr mit erfolgreichen Menschen – sucht sich Vorbilder und macht sich schlau zu Themen, die einen vorher garnicht interessiert haben. Für mich ist das ein großes Geschenk, weil es meinen eigenen Horizont erweitert und ich innerlich daran wachse.

Ich hatte vor ca. vier Jahren so gut wie garkein Selbstbewusstsein. Habe mir überhaupt nichts zugetraut und nicht mal im Traum daran gedacht, irgendetwas ganz eigenständig auf die Beine stellen zu können.

In meinem Weltbild war das mit einem normalen Schulabschluss und ohne Studium von vorne herein eigentlich undenkbar. Mittlerweile sehe ich die Dinge ganz anders. Natürlich ist ein Studium keine schlechte Sache und wird sicherlich auch einige Türen leichter öffnen aber ich glaube die Tür bekommt man auch ohne diesen Abschluss geöffnet. Ich finde es schade, dass man sich selbst so runterstuft und sein Licht unter den Scheffel stellt, nur weil man glaubt man hätte nicht genug vorzuweisen. Es ist doch im Grunde nur wichtig, wieviel du leisten möchtest, wie ehrgeizig und fleißig du bist und wissbegierig bist.

Sicherlich ist es daher auch ein persönliches Anliegen und mein eigener Ansporn es zu schaffen, weil ich mir selber beweisen möchte, dass man auch als ,,Normalo“ was erreichen kann.

Ich bewundere all die Menschen, die aus wenig Möglichkeiten – viel geschaffen haben. Ich lese viel über solche Menschen und verfolge diese auch ganz aktiv und gespannt über Social Media. Diesen Tipp kann ich Euch auch nur geben.

Wenn es Menschen gibt, die Euch faszinieren oder die schon da sind wo Ihr hin wollt – folgt diesen Personen. Schaut ein bisschen in deren Leben hinein. Mich motiviert das so sehr. Gerade an Tagen wo ich denke – wofür das alles?

Motivation ist so ein wichtiger Helfer. Sucht nach Eurer ganz persönlichen Motivation. Ob das Videos auf YouTube sind, ob es Personen des öffentlichen Lebens sind, Freunde oder Familie. Sucht Euch ein Umfeld, dass Euch in Euren Zielen und Träumen unterstützt. All die Menschen die Euch sagen – ,,das schaffst du doch eh nicht“ – erstmal Abstand nehmen. Meistens sagen die anderen dass nur weil sie vielleicht Angst um Euch haben oder negativ gesprochen – es Euch nicht gönnen.

Beides bringt Euch nicht weiter.

Das habe ich auch schmerzlich erfahren müssen aber ich muss sagen, die Menschen, die an mich glauben sind mir eine große Bereicherung und wiegen es wieder auf.

Ich weiß ja auch noch nicht, wann ich wieder einen Schritt weiterkomme aber ich bleibe dran und kämpfe jeden Tag dafür.

Egal welche Niederschläge da noch kommen mögen und wieviele Tage ins Land gehen, an denen sich nichts verändert und nichts tut.

Die Arbeit die man investiert wird sich auszahlen – da bin ich mir zu 100% sicher.

Glaubt an Euch!

Gebt weiter Gas!

Verschiebt Euer Glück nicht mehr auf morgen oder übermorgen.

Ihr schafft das 🙂

Fühlt Euch gedrückt

Eure Jule

To much Info-Motion

To much Info-Motion

Hey Ihr Zuckerpuppen,

gestern war ein Tag – man oh man – 🤔 mir war nach langer langer Zeit mal wieder alles zu viel. Der Kopf war voll, Emotionen hatten sich aufgestaut und der Akku war leer. Perfekter Anlass für den nächsten Blogbeitrag.

Ich helfe gerne, ich höre gerne zu und ich bin anderen lieben Menschen unglaublich gerne eine Stütze aber ich vergesse immer, dass es MICH ja auch noch gibt. Kennt ihr das? Ihr seid immer da, kümmert Euch um alles und jeden… wollt helfen?

Ja, ich mach das schon immer ganz automatisch. Selbst wenn mich jemand garnicht um Rat fragt oder meine Hilfe einfordert – ich habe das Gefühl ,,da muss ich jetzt was tun“. Habe mich schon mal gefragt, ob dass nicht vielleicht schon langsam eine Sucht bei mir ist 😂.

Naja es ist ja doch etwas schönes für andere Menschen da zu sein.

Aber ich bin nun mal auch nicht so hart und stark wie ich manchmal tue😇 ! Ich habe lange an mir gearbeitet, dass ich nicht mehr soviel weine oder meine Emotionen ohne Filterung rauslasse. Früher habe ich das getan. Ich habe geheult wann / wo und wie ich wollte. Ich habe mein Herz überall ausgeschüttet wo es mir gerade in den Sinn kam. Das ist nicht ganz leicht, diese Eigenschaft unter Kontrolle zu kriegen und sich dahingehend zu verändern.

Da ich es mittlerweile eigentlich ganz gut kann, hat es mich gestern schon ein wenig überrascht.

Weinen war für mich auch immer ein Ventil. Da bei mir kaum noch die Tränchen kullern, habe ich dieses Ventil natürlich auch nicht mehr.

Gestern war es fast mal wieder so weit 😊! Aber auch das ist nicht schlimm, ich stehe zu mir und ich stehe auch dann zu mir, wenn es mir mal nicht so gut geht und wenn ich mal nicht stark sein kann. Man kann auch nicht alles immer easy wegstecken. Man hat tagtäglich doch so viel um die Ohren – so viele Eindrücke um einen herum, da ist es doch normal, wenn das auch mal aufs eigene Gemüt schlägt.

Ich bin dann immer froh, wenn ich nach Hause komme und erstmal wirklich Ruhe habe. Wenn ich mal nichts hören und sehen muss.

Heute geht es mir schon wesentlich besser, ich habe ordentlich geschlafen, Sport gemacht, was leckeres gegessen und genieße meinen freien Tag.

Das ist soooooooo unfassbar wichtig. Ich kann Euch das nur allen so sehr ans Herz legen. Nehmt Euch auch mal eine Auszeit nur für Euch selbst!!! Unternehmt irgendwas, dass Euch Freude macht, wo ihr abschalten könnt und wieder zu Euch findet. Egal was es ist! Selbst wenn es nur für ein paar Stunden bei einer schönen Wellnessbehandlung oder bei der Massage ist. Ganz egal – aber das hilft schon.

Lasst euch nicht nur von äußeren Umständen treiben und beeinflussen sondern hört auch immer mal wieder auf Eure innere Stimme und dass was Euer Körper Euch sagt.

Fühlt Euch feste gedrückt

Eure Jule