Das Grübelmonster

100000000 … tausende Gedanken – alles durcheinander.

Es gibt Tage, da weiss ich garnicht wohin mit all diesen Dingen die mir in den Sinn kommen. Was man noch alles machen  will, was man noch machen muss, wie wird wohl das nächste Jahr aussehen, welche berufichen Ziele möchte ich erreichen, wie komme ich am besten dahin? Welche größeren Anschaffungen stehen noch bevor? usw…..

Ich weiss nicht wie es Euch geht aber bei mir stellt sich da ganz schnell ein Gefühl der Unzufriedenheit ein. Man weiss was man noch alles zutun hat und würde es natürlich am liebsten gleich und sofort erledigen. Natürlich schafft man das in den meisten Fällen nicht. Zudem müsst Ihr wissen, dass ich ein ziemlch ungedudiger Mensch bin. Auf etwas warten und Dinge auf morgen zu verschieben, ist eine absolute Herausforderung für mich. Ich habe leider noch keine Lösung dafür gefunden, diese vielen Gedanken an manchen Tagen in meinem Kopf zu sammeln und zu sortieren. Meistens versuche ich mich dann abzulenken und das ganze Zeug in meinem Kopf zu verdrängen. Eher eine etwas Semi-professionelle und sinnvolle Lösung.

Einmal schütteln – alles raus – und neu sortieren  🙂

Das wärs doch 🙂

Ganz oft sage ich mir selbst – ,,du kannst nicht alles an einem Tag schaffen“ ,,du kannst nicht erwarten, dass sich alles von heute auf morgen erledigt“ ,,gib dir Zeit„.

Mit diesen gut gemeinten Sätzen zu mir selbst, versuche ich mich irgendwie ein bisschen zu beruhigen. Leider gelingt es mir nicht immer.

Heute ist auch wieder so ein Tag. Es ist Sonntagmittag, wir sitzen gemütlich mit der Familie zusammen und reden über Gott und die Welt. Ich sitze dabei aber bin irgendwie nicht wirklich anwesend. Ich höre zu, bin aber hauptsächlich in meiner ,,eigenen Welt„.

Selbst wenn ich mich wirklich anstrenge um mich auf eine Unterhaltung zu konzentrieren, oft schaffe ich es nicht. Immer wieder ratter ratter ratter in meinen Kopf.

Was stimmt mit mir nicht?

Ich glaube es ist einfach eine meiner unliebsamen Charaktereigenschaften. Dadurch dass ich ein sehr tiefgründiger und emotionaler Mensch bin, weil ich sensibel auf meine Umwelt reagiere, gehört auch das GRÜBELN mit dazu.

So sehr ich mich auch bemühen würde – es ist und bleibt ein Teil von mir. Das wichtige ist, dass man sich nicht komplett in seinen Gedanken verliert, dass man sich nicht völlig unter Druck setzt oder selbst kasteit. Druck hat man doch schon zu genüge im täglichen Leben und man sagt ja auch nicht umsonst – in der Ruhe liegt die Kraft.

Somit werde ich auch heute daran arbeiten, mich ein bisschen zu entspannen und vielleicht einfach morgen weiter drüber nach zu denken 😉

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