Planlos = unglücklich ?

Ich hatte eigentlich immer einen Plan in meinem Leben. Ich hatte immer einen großen Lebenswunsch. Auch wenn ich mal keine kleineren Ziele hatte, auf die ich hingearbeitet habe – der große Masterplan stand immer! – bis heute! Ja, aktuell habe ich das Gefühl, dass es keinen gefestigten Plan in meinem Leben gibt und das macht mir schon ein wenig zu schaffen. Ich bin ein kleiner Kontrollfreak und weiss die Dinge gerne auf sicheren Wegen. Doch was jetzt? Sicherlich kennt das jede junge Frau. Man wünscht sich den klassischen Werdegang:

  • heiraten 
  • ein Häuschen bauen
  • Kinder kriegen So in etwa waren auch immer meine Ziele. Ich hätte mir niemals vorstellen können, mit fast 30 Jahren (ja, in ein paar Wochen wird es soweit sein), noch keinen dieser Schritte in naher Zukunft sehen zu können & auch zu wollen. Ich bin eine hoffnungslose Romantikerin und eigentlich sollten diese Lebensschritte für mich dazugehören wie das Amen in der Kirche – absolut richtig. Im Augenblick gibt es diese großen bedeutsamen Wünsche aber nicht mehr für mich. Mein ganzes Leben hat sich irgendwie ein wenig auf den Kopf gestellt. Ich möchte fast sagen, ich bin etwas verwirrt und planlos. Man geht jeden Tag arbeiten, steckt seine gesamte Energie in seinen Job – geht darin auf und freut sich über Erfolge. Dann kommt man abends nach Hause, macht seinen Sport, trifft sich mit Freunden oder chillt zuhause auf der Couch gemeinsam mit seinem Partner. Am nächsten Tag geht es dann wieder von vorne los. Diesen Rythmus habe ich jetzt auch schon sehr sehr lange. Ich habe oft das Gefühl, dass irgendwas fehlt oder nicht richtig läuft und dann denke ich wieder – ..soll das vielleicht so sein?“ ,,ist das Leben so?“. Seit Wochen denke ich darüber nach, ob mir wirklich was fehlt im Leben, ob der große Masterplan der immer hinter meinem Tun gesteckt hat, wirklich richtig war. Ich habe leider noch keine Antworten auf meine ganzen Fragen bekommen und das veranlasst mich auch dazu, ein bisschen darüber zu schreiben und es mit Euch zu teilen. Um mich herum bekommen alle Kinder, heiraten, bauen Häuser, kaufen Eigentumswohnungen oder planen andere große Projekte. Ja und ich? Ich lebe einfach nur in den Tag hinein. Für mich stehen Kinder, Hochzeit oder Eigentum aktuell nicht zur Debatte. Ich denke darüber nicht mal nach und kann es mir auch nicht vorstellen. Man wird als junge Frau mit fast dreißig so oft auf diese Themen angesprochen und da ich kein Freund von fadenscheinigen Ausreden bin, sage ich auch immer ganz klar meine Meinung dazu. Wie man da angesehen wird, wenn man sagt – ,,nein, es sind keine Kinder in Planung“ oder ,,nein, ich kann mir das alles im Moment nicht vorstellen“. Die meisten Menschen akzeptieren diese Aussage lustiger Weise auch garnicht. Man bekommt dann Kommentare zu hören wie z.B. ,,ach, das sagst du jetzt – das wird schon“ ,,du wirst auch noch Kinder bekommen“.
  • muss ich Kinder bekommen? 
  • muss ich ein Haus bauen oder kaufen?Ist es das, was indirekt von mir erwartet wird um in die Gesellschaft zu passen? Ja, ich dachte das auch immer. Ich bin mit diesem Wunsch auch immer durchs Leben gegangen und ich habe es mir auch eine ganz lange Zeit selbst gewünscht aber da hatte ich auch noch nicht die Lebenserfahrung wie jetzt mit dreißig.

Ich finde es schön, wenn Paare Kinder bekommen, weil sie sich lieben und es für den richtigen Zeitpunkt empfinden. Das ist glaube ich, das größte Glück, das man haben kann aber für mich bedeutet ein Kind zu bekommen, auch eine lebenslange Verantwortung zu tragen. Gerade heutzutage halte ich es für noch wichtiger, sich solch einen Schritt wirklich dreimal zu überlegen. Ein Kind sollte in einem Umfeld aufwachsen, wo es viel Liebe erfahren kann, wo es alles hat was es braucht und eine gute Basis gegeben ist. Finanzielle Sicherheit ist hier ebenfalls ein großer Faktor. Ich würde meinem Kind alles ermöglichen wollen – auch finanziell. Aber gut, zu diesem Thema könnte ich jetzt nochmal einen ganz eigenen Blogbeitrag schreiben.

Wie ihr merkt, sind das ganz schön existenzielle Fragen die ich mir hier stelle aber das ist es, was mich im Augenblick bewegt. Ich weiss nicht wo meine Reise hingeht oder ob sich meine Meinung zu all diesen Dingen nochmal verändert aber ich suche aktuell nach einem kleinen Zwischenziel bzw. der inneren Ruhe – mal kein Ziel zu haben. Vielleicht soll mir das auch einfach mal beibringen, loslassen zu lernen. Mal nicht über alles nachdenken zu wollen oder alles kontrollieren zu müssen. Das ist tatsächlich eines meiner großen Mankos. Einfach mal in den Tag, in die Woche oder in den Monat hinein leben oder auch mal nicht schon 6 Jahre im Voraus zu planen  – das wäre schön. Daran möchte ich gerne arbeiten. Ich glaube man verpasst sein ganzes Leben, wenn man strickt nach einem bestimmten Plan lebt und wenn man nicht einfach mal die Zügel loslässt. Naja und wie wir alle wissen, das Leben lässt sich sowieso nicht planen. Da mir genau das so schwer fällt, werde ich das als meine kleine Aufgabe für das Jahr 2018 sehen. Meine ganz persönliche Challenge.

Zufrieden damit sein, wie es gerade in meinem Leben ist. Alles auf mich zukommen lassen und mal nicht drüber nachdenken, was alles passieren kann. Das Leben genießen und mir Zeit für die Dinge nehmen, die mich glücklich machen. Vielleicht auch einfach mal Geld dafür in die Hand nehmen und Spaß haben. Mir Urlaube oder kleine Ausflüge gönnen. Mir selbst mal was Gutes tun. Warum soll ich darauf warten, dass es irgendjemand anderes für mich macht? Warum erwarte ich solche Dinge von einem Partner oder einer Freundin? Ganz ehrlich, wir leben im 21ten Jahrhundert   – da kann die Frau das auch mal selbst machen oder? 🙂 Ich gehe sogar weiter, ich denke es ist wichtig, dass die Frau das auch mal alleine machen muss! Es ist wichtig zu wissen, dass man für sein Glück nur selbst verantwortlich ist und dass man sich auch ganz allein glücklich machen kann. Also Ladies, wartet nicht darauf, dass Euch jemand am Arm packt und Euch zufrieden macht. Nehmt Euch selbst an der Hand und tut alles dafür! 

In diesem Sinne.

Fühlt Euch gedrückt.

Eure Jule

Was will ich?

Was will ich?

Die Weihnachtszeit regt ja auch immer ein bisschen zum nachdenken an. Geht Euch das auch so? Man begreift erst so richtig, wie das Jahr gelaufen ist, was man erlebt hat und welche Erfahrungen man gesammelt hat. Man sieht manche Situationen vielleicht auch plötzlich mit ganz anderen Augen.

Vielleicht sind es berufliche Veränderungen, die Euch beschäftigt haben. Vielleicht sind es neue Abenteuer, die Ihr in diesem Jahr begonnen habt. Vielleicht habt Ihr neue wertvolle Bekanntschaften gemacht oder Eure große Liebe kennengelernt.

Das muss man ja auch irgendwann alles mal verarbeiten.

Mir geht es oft so, dass ich viele Geschehnisse übersehe, weil man doch im hektischen Alltag oft gar keine Zeit hat, alles richtig wahrzunehmen. In solchen ruhigen Momenten vor den Festtagen, komme ich oft ganz automatisch ins grübeln. Früher hab ich das immer gehasst. Ich wollte lieber auch mal abschalten und mich einfach fallen lassen, hab dagegen abgekämpft und mir immer Möglichkeiten gesucht, mich abzulenken. Heute bin ich froh darüber und lasse meinen Gedanken auch mal freien Lauf. Ich erlaube es mir, mich mal mit mir selbst zu beschäftigen – ,,darf man ja auch mal oder?“

Wie oft denken wir wirklich mal an uns selbst? Ich kann da nur für mich sprechen— ,,viel zu selten“! Das vorweihnachtliche ,,grübeln“, hilft mir auch, mit manchen Dingen wirklich abzuschließen. Einfach mal ein Resume ziehen – ,,was war gut in diesem Jahr / welche Menschen tun mir gut / was lief vielleicht nicht so erfolgreich und warum?“

Das macht man doch sonst im Alltag kaum aber für mich persönlich ist es ganz ganz wichtig.

Ich bin gerne für andere Menschen und deren Sorgen da, höre gerne zu und versuche zu helfen wo ich kann aber ich bin ja auch noch da. Vielleicht kennt Ihr das ja auch … Man rennt und rennt – ist ständig unter Strom, versucht alle seinen Verpflichtungen nach zu kommen und hängt sich in alles mit 100%iger Energie rein. Dass das unfassbar viel Kraft kostet, merkt man dann meistens überhaupt nicht. Ich habe beruflich immer mit vielen verschiedenen Menschen zu tun und alle sind auf Ihre Weise natürlich auch speziell. Jeder hat andere Sorgen, andere Bedürfnisse oder andere Themen, mit denen man sich beschäftigt. Auf jeden einzelnen Menschen geht man individuell ein und versucht ein offenes Ohr zu haben, auf den Menschen einzugehen und ein guter Zuhörer zu sein. Das ist nicht nur mein Job sondern sicherlich auch irgendwo meine Berufung. Ich liebe es mich zu kümmern, für andere da zu sein und zu GEBEN!

Doch Achtung! – nur weil man etwas gerne und aus vollster Leidenschaft macht, heißt das nicht, dass es selbstverständlich und einfach ist. Das schüttelt man sich auch alles nicht aus dem Ärmel. Das kostet Kraft. Unterschätzt das bitte nicht.

Ich habe zum Beispiel auch echte Schwierigkeiten damit, etwas anzunehmen, mal etwas auszugeben oder mir Hilfe zu holen. Das muss man aber nun mal auch. Man kann nicht alles allein machen und meistern. So schön es ist zu geben, so wichtig ist es auch sich mal was nehmen zu dürfen.

Ich muss da immer noch an mir arbeiten und es fällt mir immer noch schwer aber ich weiß dass es lebensnotwendig für mich ist. Auch der Punkt, sich mal Hilfe zu holen – sei es auf emotionaler, beruflicher oder körperlicher Ebene – ist keine Schande – das ist sogar gut so. Einfach mal jemanden an sich heranlassen, der einem zuhört, für einen da ist oder auch ein paar Tipps auf Lager hat. Alleine eine andere Sichtweise auf die Dinge, kann schon helfen um weiter zu kommen. Mein Standardspruch war immer – ,,ich schaff das schon selbst“.

Vielleicht schafft man es aber auch noch besser, wenn man auch mal andere Meinung mit einholt und mal ein wenig von seiner Spur abkommt. Sich Hilfe zu holen zeugt nicht von Schwäche sondern von Stärke.

Ich bin immer super dankbar, wenn mir jemand mal die Augen öffnet oder mir neue Wege aufzeigt. Manchmal ist man so festgefahren, dass man Kleinigkeiten oder Lösungen nicht direkt sieht.

Ich bin auf dem Weg zur Veränderung und freue mich auch darauf.

Hey und es braucht doch auch Zeit, um sich wirklich darüber im Klaren zu werden, was man will. Das erste Ziel muss es sein, genau das heraus zu finden. WAS WILL ICH DENN ÜBERHAUPT VON GANZEM ❤️

Wo soll meine Reise hingehen?as ist meine Leidenschaft?

Wofür stehe ich?

Was bewegt mich?

Wo liegen meine Stärken?

Was würde ich gerne mein lebenslang machen?

Ich hätte z.B. damals nie gedacht, dass sich mein Fokus komplett auf das berufliche legt. Für mich war immer klar – heiraten, Kinder kriegen, zuhause bleiben! Das kann ich mir mittlerweile nicht mehr so vorstellen. Natürlich wünsche ich mir irgendwann eine eigene Familie aber ich möchte auch beruflich was erreichen. Ich weiß mittlerweile endlich was mir Freude macht – wo meine Stärken liegen und welche Potentiale ich fördern möchte.

Ich möchte wissen, was die Welt noch für mich bereithält. Was da noch kommen kann. Ich bin neugierig.

Oftmals wird man in eine Schublade oder in einen Lebensweg gedrückt, den man selbst garnicht ausgesucht hat.

Das ist doch normal<<<<<<<<
n doch alle so

Das ist doch viel besser für dich

Hinterfragt Euch da ruhig mal.

Ist so wie Ihr im Augenblick lebt, die Ziele die Ihr habt, genau das, was Euch glücklich macht ?

Die Reise zu sich selbst, kann so spannend sein. Man lernt soviel über sich selbst, man entdeckt Seiten und Facetten an sich ganz neu. Traut Euch mal und schaut mal nach rechts oder links.

Das ist doch das schöne in dieser Welt, man kann selbst bestimmen, wohin die Reise gehen soll. Ihr könnt das ganz alleine schaffen und wenn Ihr etwas wirklich wollt dann wird Euch alles dorthin bringen.

Ich glaube fest an die innere Stärke. Ich glaube daran, dass durch das -handeln- Dinge bewegt werden. Dass man an seine Ziele kommt, wenn man es wirklich will und nickt aufgibt.

WAS WILLST DU?

Eure Jule

START NOW!

START NOW!

,,Aller Anfang ist schwer

Diesen Satz kennen wir doch alle oder? Ganz ehrlich, das ist so verdammt wahr! Ich erlebe das im Moment wieder so extrem. Ich habe so viele Träume / Ziele und To do’S fürs nächste Jahr und mein Kopf glüht. Vielleicht kennt Ihr das auch?

Man hat ein Ziel für Augen und will es unbedingt erreichen. Am liebsten sofort…. leider geht das nur meistens nicht so schnell, wie man das gerne hätte. Und hier beginnt eigentlich die eigene Challenge für das was man vor hat. Durchhaltevermögen und Geduld- das ist es, was darüber entscheidet ob man an sein persönliches Ziel kommt. Wenn man sich Vorbilder ansieht, dann sieht man immer nur, was diejenigen erreicht haben aber man vergisst, welche Zeit, Kraft und Schweiß diese Menschen in ihre Träume gesteckt haben. Erfolg kommt nicht von heute auf morgen. Egal ob es um berufliche, körperlich oder persönliche Ziele geht. Es ist immer das gleiche Spiel – DURCHHALTEN! Für mich ist es ein Ansporn, nicht aufzugeben und weiter an meinen Zielen und Träumen festzuhalten. Ich glaube ganz fest daran, dass man durch ,,dranbleiben“ zum Ziel kommt.

Wieviele Situationen ich allein schon in meinem Leben hatte, wo ich am liebsten aufgegeben hätte. Viele lange Wege ohne jegliches Erfolgserlebnis. Du zweifelst an dir selbst und denkst – ,,was zur Hölle mach ich falsch?“. Für mich auch ein kritischer Punkt bisher ist das vergleichen mit anderen Menschen. ,,Warum haben die anderen denn mehr Erfolg“ – ,,Warum klappt das bei mir denn nicht?“. Ich bin prädestiniert für solche Gedankengänge aber die können echt ordentlich nerven. Ich glaube man muss auch hierbei den Fokus auf SICH selbst setzen und nicht immer nach rechts und links schauen. Das lenkt nur ab und mich demotiviert sowas auch immer ganz flott.

Ich weiß ja nicht wie es Euch da geht. Habt Ihr im Augenblick ein Ziel, dass Ihr erreichen möchtet?

Welche Geheimtipps habt Ihr dabei?

Ich finde es ganz spannend, dass man durch den Weg zum Ziel auch schon so einiges mitnimmt und an Erfahrung dazu gewinnt, was man eigentlich überhaupt nicht eingeplant hatte. Man beschäftigt sich viel mehr mit erfolgreichen Menschen – sucht sich Vorbilder und macht sich schlau zu Themen, die einen vorher garnicht interessiert haben. Für mich ist das ein großes Geschenk, weil es meinen eigenen Horizont erweitert und ich innerlich daran wachse.

Ich hatte vor ca. vier Jahren so gut wie garkein Selbstbewusstsein. Habe mir überhaupt nichts zugetraut und nicht mal im Traum daran gedacht, irgendetwas ganz eigenständig auf die Beine stellen zu können.

In meinem Weltbild war das mit einem normalen Schulabschluss und ohne Studium von vorne herein eigentlich undenkbar. Mittlerweile sehe ich die Dinge ganz anders. Natürlich ist ein Studium keine schlechte Sache und wird sicherlich auch einige Türen leichter öffnen aber ich glaube die Tür bekommt man auch ohne diesen Abschluss geöffnet. Ich finde es schade, dass man sich selbst so runterstuft und sein Licht unter den Scheffel stellt, nur weil man glaubt man hätte nicht genug vorzuweisen. Es ist doch im Grunde nur wichtig, wieviel du leisten möchtest, wie ehrgeizig und fleißig du bist und wissbegierig bist.

Sicherlich ist es daher auch ein persönliches Anliegen und mein eigener Ansporn es zu schaffen, weil ich mir selber beweisen möchte, dass man auch als ,,Normalo“ was erreichen kann.

Ich bewundere all die Menschen, die aus wenig Möglichkeiten – viel geschaffen haben. Ich lese viel über solche Menschen und verfolge diese auch ganz aktiv und gespannt über Social Media. Diesen Tipp kann ich Euch auch nur geben.

Wenn es Menschen gibt, die Euch faszinieren oder die schon da sind wo Ihr hin wollt – folgt diesen Personen. Schaut ein bisschen in deren Leben hinein. Mich motiviert das so sehr. Gerade an Tagen wo ich denke – wofür das alles?

Motivation ist so ein wichtiger Helfer. Sucht nach Eurer ganz persönlichen Motivation. Ob das Videos auf YouTube sind, ob es Personen des öffentlichen Lebens sind, Freunde oder Familie. Sucht Euch ein Umfeld, dass Euch in Euren Zielen und Träumen unterstützt. All die Menschen die Euch sagen – ,,das schaffst du doch eh nicht“ – erstmal Abstand nehmen. Meistens sagen die anderen dass nur weil sie vielleicht Angst um Euch haben oder negativ gesprochen – es Euch nicht gönnen.

Beides bringt Euch nicht weiter.

Das habe ich auch schmerzlich erfahren müssen aber ich muss sagen, die Menschen, die an mich glauben sind mir eine große Bereicherung und wiegen es wieder auf.

Ich weiß ja auch noch nicht, wann ich wieder einen Schritt weiterkomme aber ich bleibe dran und kämpfe jeden Tag dafür.

Egal welche Niederschläge da noch kommen mögen und wieviele Tage ins Land gehen, an denen sich nichts verändert und nichts tut.

Die Arbeit die man investiert wird sich auszahlen – da bin ich mir zu 100% sicher.

Glaubt an Euch!

Gebt weiter Gas!

Verschiebt Euer Glück nicht mehr auf morgen oder übermorgen.

Ihr schafft das 🙂

Fühlt Euch gedrückt

Eure Jule

Kleine Frau – große Träume

Kleine Frau – große Träume

Kennt ihr das auch?

Ihr verspürt irgendwann im Leben, den Drang danach Euch selbst zu verwirklichen. Euch neuen Herausforderungen zu stellen und selbst was auf die Beine zu stellen.

Das empfinde ich im Augenblick so stark und denke jeden Tag darüber nach, wie ich das jetzt am besten anstelle. Mir gehen so viele Gedanken durch den Kopf. Ich suche nach Wegen und Möglichkeiten.

Früher habe ich mir nichts zugetraut und alle meine Fähigkeiten runtergespielt. Jetzt denke ich, dass da noch MEHR ist. Dass das Leben noch viele viele schöne Abenteuer für mich bereithält. Dass ich mehr erreichen kann als ich mir noch zutraue.

Gerade als Frau finde ich es immer noch schwieriger, solche Wege zu gehen und sich zu trauen. Man denkt man braucht irgendeinen unglaublich hohen Abschluss, muss was ganz besonderes beherrschen, oder ganz ganz lange schon gearbeitet haben, bevor man was erreichen kann.

Ich bin auch ,,nur“ eine ganz normale Frau mit einer ganz normalen Ausbildung. Durchschnitt nennt man es 😃 Ich hatte nie eine große Ambitionen, zu studieren oder einen hohen Posten in meinem Beruf zu ergattern. Sicherlich hätte es mir damals nicht geschadet, wäre dieser Ehrgeiz damals schon da gewesen aber ich finde es schön, dass er JETZT da ist.

Natürlich weiß ich noch nicht wohin genau die Reise geht oder welche Wege ich gehen muss aber ich glaube die wichtigste Eigenschaft habe ich – Ehrgeiz und Leidenschaft. Ich weiß, dass wenn man etwas wirklich will und mit ganzem Herzen dabei ist, kann man ALLES schaffen. Ich will es wissen und ausprobieren.

Ich möchte mir beweisen, dass man kein kalter Fisch sein muss um Erfolg zu haben.

MIT HERZ ZUM ERFOLG ❤️

Als Frau aus ,,normalen“ Verhältnissen. Mit einem ,,normalen“ Abschluss. Ohne Studium und mit Natürlichkeit erfolgreich werden. Sich etwas EIGENES schaffen. Das wünsche ich mir😃😃😃

Motiviert Euch dazu, Eure Träume zu verwirklichen! Glaubt daran, dass das ,,unmögliche“ möglich werden kann. Wenn der Wille da ist, dann könnt Ihr alles schaffen. Da glaube ich ganz ganz fest dran.

Werden wir gemeinsam zu POWERLADYS 🎀💜🎀💜

Fühlt euch gedrückt

Eure Jule

Eure Ausstrahlung ist Euer Schlüssel zum Erfolg!

Eure Ausstrahlung ist Euer Schlüssel zum Erfolg!

Hallo meine lieben Herzensmenschen,

so, auch ich habe nun endlich Feierabend und wollte noch eine wichtige Erkenntnis mit Euch teilen. Jetzt wo die Tage kurz sind, es draußen kalt und usselig ist, habe ich immer das Gefühl, dass auch die Gemüter der Menschen sich verändern. Dabei ist gerade die Herbst/Winterzeit meine Lieblingsjahreszeit. Man kann es sich zuhause schön warm machen, unter die weiche Wolldecke kuscheln, einen heißen Tee trinken und draußen pfeift der Wind oder der erste Schnee fällt. Das ist doch wunderschön.

Wie ihr aber hier schon seht, man kann jede Situation aus zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Entweder ist alles schlecht und gaaaaanz schwer oder eben, man findet etwas schönes daran.

Wisst Ihr eigentlich, wie lange ich auch einer dieser Menschen war, die immer alles negative gesehen haben? Eigentlich fast mein ganzes Leben lang (gut, als kleines Mädchen natürlich auch nicht aber von 14 – 27 bestimmt).

Jede neue Aufgabe, jeder neue Mensch in meinem Leben war eine Herausforderung für mich. Ich habe grundsätzlich erstmal was böses in meinem Gegenüber gesehen.

,,Oh, aufgepasst! – der will mir bestimmt was schlechtes“

,,Nicht schon wieder, immer passiert mir sowas schlechtes“

,,Ach, das kann ich doch eh nicht“

,,Soein Mist, das wollte ich doch garnicht machen“

Zu 98 % hatte ich solche Glaubenssätze in meinem Kopf. Für alles und jeden war ich nicht gut genug meiner Meinung nach. Alles was ich gemacht habe, hätte noch besser sein können, jeder ,,Misserfolg“ hat mich nur darin bestätigt, das ich nichts kann usw.

Jetzt kann ich endlich sagen, dass sogar jeder ,,Misserfolg“ ein Erfolg und ein Geschenk für mich war und sein wird. Ich habe so unglaublich viel gelernt, weil ich etwas – nicht richtig – gemacht habe oder weil ich in eine Situation geraten bin, die mich vielleicht verletzt oder traurig gemacht hat. Ich habe eine so große Entwicklung machen dürfen und das nur durch solche ,,Misserfolge„. Dafür bin ich jetzt sehr dankbar.

Das habe ich damals natürlich ganz anders gesehen und mich in meiner Negativspirale immer weiter und weiter nach unten gezogen. Wie soll denn bitte jemand etwas GUTES von mir denken, wenn ich es selbst nicht tue?

Selbstbewusst sein hat nicht jeder sofort in sich drin. Es gibt Menschen, die haben Selbstbewusstsein mit der Muttermilch aufgesogen – die haut nichts so schnell um und sie sind komplett überzeugt von dem was sie tun. Sicherlich werden solche Menschen, es auch im Leben ein kleines bisschen leicher haben. Dann gibt es Personen, die hatten mal ein gut ausgeprägtes Selbstvertrauen und durch irgendeine Situation oder eine Lebensphase, haben sie es verloren. Und dann gibt es Menschen, die haben generell schon ein sehr geringes bis garkein Selbstvertrauen. Dazu möchte ich mich auch zählen. Das Mädchen von damals, hatte eigentlich sogar ein Minus-Selbstbewusstsein. :-D!

Wie Ihr oben schon gelesen habt, war ich ja eigentlich für alles zu doof / zu hässlich / zu dick / zu schwach etc. – das klingt jetzt sehr hart aber so habe ich innerlich über mich gedacht. Das interessante hierbei ist jetzt aber, dass ich durch dieses Denken, auch immer wieder in Situationen geraten bin, die diese Gedanken unterstützt haben bzw. ich manche Erfahrungen NEGATIV bewertet habe. Da fühlte ich mich dann immer bestätigt:

,,Ja, war ja klar dass mir das passiert – ich kann ja auch nichts“

oder

,,Wieso sollte dieser tolle Mensch gerade MICH mögen“

Kennt Ihr das?

Ich mochte mich einfach nicht leiden und habe das ausgestrahlt.

Ein guter Freund hat vor ein paar Tagen etwas sehr liebes und wertiges zu mir gesagt. Er meinte:

,,Früher hast du immer so böse und traurig geschaut – dabei hast du so ein schönes Lächeln. Es ist schön zu sehen wie eine Blume anfängt zu blühen“

So in der Richtung hat er es zu mir gesagt. Das hat mich total berührt. Es spiegelt meine Veränderung wieder und es zeigt mir, dass ich was geschafft habe. Dass ich es geschafft habe, meine Denkweise zu ändern und mich langsam selbst lieben gelernt habe. Ein schöneres Kompliment, hätte man mir garnicht machen können. Es ist faszinierend für mich, welche Wirkung die Ausstrahlung auf Geschehnisse haben kann. Macht selbst einfach mal den Test:

Geht mal einen ganzen Tag lang, mit einem Strahlen im Gesicht durch den Alltag und macht Euch positive Gedanken. Lasst Euch mal nicht von irgendwelchen unangenehmen oder schlecht gelaunten Menschen beeinflussen! Seid einfach happy :). Glaubt es mir, ihr werdet am Ende des Tages – GUTE LAUNE haben :-). Die Menschen werden Euch an diesem Tag ganz anders begegnen. Die Menschen werden Euch ebenfalls anlächeln auch wenn ihnen selbst garnicht danach zumute ist. Dementsprechend glaube ich auch daran, dass bestimmte Lebenswege viel positiver verlaufen werden, wenn man eine innerlich positive Einstellung hat.

Ich würde das hier alles nicht schreiben, wenn ich es nicht am eigenen Leib erlebt hätte. Ich weiss, dass Euch gut gemeinte Ratschläge nichts bringen – schon garnicht von Menschen, die sowas nie erlebt haben. Ich bin aber eine Frau, die auch mal ganz anders durch die Welt gegangen ist. Die traurig war, negativ und mutlos! Ich weiss wie sich das anfühlt und ich weiss auch wie schwer es ist, diese Veränderung umzusetzen und seine Einstellung um 180 Grad zu drehen.

Ich möchte Euch hiermit eigentlich gerne Mut machen, es zumindestens zu versuchen.  Ein sehr wichtiger Punkt für mich war und ist immer:

Ich könnte weniger damit leben, es nicht probiert zu haben, als an irgendetwas zu scheitern. Wenn ich es wirklich und aus tiefstem Herzen versuche und es dann nicht klappt, kann ich mir wenigstens niemals vorwerfen, ich hätte es nicht ausprobiert.

,,Was wäre gewesen wenn…….?“ Diese Frage möchte ich mir nie stellen müssen.

Was ich aber auch gelernt und erlebt habe ist, dass man sich nur verändern kann, wenn man es SELBST möchte. Auch wenn Euer Umfeld oder jetzt in diesem Moment – ich Euch einen guten Rat mitgebe – ändern könnt nur Ihr das und IHR MÜSST ES WOLLEN.

Ich habe auch so unglaublich viele gute Ratschläge bekommen. Es gab soviele Menschen, die mir wirklich helfen wollten und die richtigen Lösungen an der Hand hatten. Ich habe es mir auch angehört aber ich wollte es nicht! Ich habe diese Schritte nicht umgesetzt und war noch nicht soweit.

Das ist auch ein wichtiger Punkt! Gebt Euch die Zeit, die Ihr braucht. Setzt Euch bitte nicht unter Druck. Ihr könnt nicht innerhalb von 24 Stunden, ein neuer Mensch werden und alle Gewohnheiten ablegen. Ich habe damals mit dem Sport begonnen. Das war für mich das erste, was ich ändern wollte. Ich wollte es schaffen und mein Ziel erreichen. Der Weg dahin, hat mich schon gestärkt und mir Kraft gegeben weiterzumachen.

In der Zeit meiner Veränderung, habe ich mich sogar erst einmal zurückgezogen. Ich habe mich von viele Menschen distanziert. Nicht weil ich diese Menschen nicht mehr gern hatte, sondern weil mir alles zuviel war. Ich wollte wirklich erst einmal Zeit für MICH haben und das war auch richtig so. Vielleicht sprecht Ihr auch mal mit den Menschen, die Euch lieb haben. Sagt Ihnen, was in Euch vorgeht und sagt Ihnen auch:

,,Hey, ich hab dich echt gern aber ich brauche jetzt mal ein bisschen Zeit für mich. Sei mir nicht böse, ich komme wieder auf dich zu, wenn es mir besser geht“.

Ich hatte damals eigentlich nur noch meine Eltern und meine beste Freundin. Das waren die Menschen, die mich auch in dieser Zeit begleitet haben.

Bevor man sich verändern kann, ist es wichtig auch ehrlich zu sich selbst zu sein!!!!

,,Was strahle ich im Augenblick aus?“

,,Kann der oder diejenige wirklich etwas für MEINE Situation?“

,,Tu ich jemandem oder einer Situation gerade unrecht?“

,,Habe ich da nicht aus meiner eigenen Unzufriedenheit heraus – vielleicht falsch reagiert?“

,,Ist eine andere Person gerade das Problem oder bin ich das?“

Anworten auf solche Fragen – können dann auch mal weh tun. Natürlich!

Aber Sie sind ganz wichtig. Generell sollte man im Leben die Fehler nicht immer woanders suchen sondern vielleicht auch erstmal bei sich nachschauen. Das wird ganz oft vergessen. Zudem ist es ja auch leichter, jemand anderen für seine missliche Situation zu verantworten.

Geht mal tief in Euch und überlegt, was Euch im Augenblick stört und woran das liegen könnte. Dann macht Euch Gedanken dazu, was IHR aktiv dafür tun könnt, dass es sich für EUCH verbessert.

Ich musste jetzt auch erst wieder lernen, auf Menschen zuzugehen. Nach der langen Zeit, in der ich mit mir allein war, war es nicht ganz einfach für mich. Es ist etwas schönes, neue Menschen kennenzulernen. Den Kontakt zu alten Freunden wieder aufleben zu lassen. Ich habe wieder Kontakt zu Freundinnen, da hätte ich niemals dran gedacht. Wir hatten immer eine ganz intensive und schöne Zeit miteinander und uns dann leider aus den Augen verloren. Jetzt schreiben oder treffen wir uns wieder. Das ist genial – das macht mich glücklich. Zieht aus solchen Veränderungen Kraft! Freut Euch auf die Dinge die da draußen noch auf Euch warten. Durch Eure Veränderung und durch Eure positive Ausstrahlung, wird sich Euer ganzes Umfeld verändern. Die Menschen werden anders mit Euch umgehen, Eure Aufgaben werden Euch leichter fallen, Ihr werdet automatisch mehr Erfolg haben und Ihr lauft keine Gefahr mehr, in ALTE Muster zurückzufallen. Wenn Ihr den ersten Schritt gemacht habt, dann wird alles andere leichter sein. Dann werdet Ihr immer wieder kleine Schritte auf dem richtigen Weg machen und das auch merken. Das ist so ein unglaublich schönes Gefühl und ich bin so dankbar, dass ich das erleben durfte.

Wenn es Euch jetzt noch nicht gut gehen sollte, dann packt es an! Dann denkt daran, wie es in einem Jahr aussehen wird. Dieser Gedanke kann Euch schon helfen. Lasst diese Vorstellung in Eurem Kopf ECHT werden. Stellt es Euch wirklich bildlisch vor. Das hab ich damals auch gemacht und ich habe vor allem an mich geglaubt. Ich behaupte sogar, dass ich da zum ersten Mal an mich geglaubt habe.

Angst, brauch man nicht haben. Alles was Ihr anpackt, wird Euch weiterbringen.

Also STRAHLT, LACHT und FREUT Euch jeden Tag.

KEINER WILL EUCH WAS BÖSES 🙂

Ich wünsche Euch den Mut zur Veränderung von ganzem Herzen.

Fühlt Euch gedrückt.

Eure Jule

Du bist genau richtig!

Du bist genau richtig!

Hallo liebe Mädels,

heute möchte ich über ein Thema schreiben, dass mich mal wieder beschäftigt. SENSIBEL SEIN IST KEINE SCHANDE!!

FEHLER MACHEN IST VÖLLIG OK!

HERZLICHKEIT & GUTMÜTIGKEIT SIND EIN GESCHENK!

Man man man, Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie sehr es mich aufregt, wenn junge Frauen, die diese Eigenschaften besitzen, AUSGENUTZT werden. Ich habe es selbst erleben müssen und sehe es täglich wieder. Junge Frauen, die mit gutem Glauben und einem geöffneten Herz nach draußen in die Welt gehen, schwere Prüfungen bestehen müssen. Warum? Weil mittlerweile an jeder Ecke der ,,böse Wolf“ sitzt und nur darauf wartet, sich auf das Mädchen zu stürzen. Das kann in unterschiedlichen Formen passieren. Sei es im Privatleben in der Liebe oder im Berufsleben mit Kollegen. Da ist jemand, der unsichert WIRKT, der leicht zu beeinflussen SCHEINT und direkt sein Herz ausschüttet. Ich würde sagen, LEIDER das perfekte Opfer für manche Menschen auf dieser Welt. Ich könnte ausflippen wenn ich nur darüber nachdenke. Es gibt ja zwei Arten von Menschen, die einen haben eine schwere dicke und unkaputtbare Mauer um ihr Herz und die anderen tragen ihr Herz und ihre Seele ohne Schutz vor sich her. Ich unterstelle sogar, dass manche Menschen garnicht in der Lage sind wirklich zu fühlen. Diese Menschen spüren also eine gewisse Art von Kälte in sich. Was liegt da näher, als Menschen, die sehr stark fühlen können und das auch ausstrahlen, als Bedrohung anzusehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass viele Menschen völlig überfordert von solchen Herzensmenschen sind. Da strahlt plötzlich jemand ganz viel Liebe und Wärme aus. Völlig Leichtigkeit und Gutglaube! WAHNSINN – das müsste doch was total tolles sein. Ja, müsste!

Ich möchte jetzt erst einmal ins Thema – LIEBE & PARTNERSCHAFT

Heutzutage wird es einem soooo unfassbar leicht gemacht, neue Flirts kennenzulernen. Tausende von Online-Dating-Portalen oder Plattformen wie Facebook oder Instagram bieten die Möglichkeit, schnellen Kontakt zu völlig fremden Menschen aufzunehmen und sich zu verabreden. Ich finde das ,,eigentlich“ gut. Was ich sehr schade finde – es ist super oberflächlich und UNECHT. Ich möchte mich da nicht ausschließen. Man zeigt sich natürlich von der BESTEN Seite. Man möchte doch Komplimente und gute Kommentare zu seiner Person hören. Das ist doch ganz normal. Aber leider wird das auch viele Male ausgenutzt. Hat da ein Mensch ein wirkliches Interesse an mir? Welche Absichten hat dieser Mensch, der mich kennenlernen will?

Das sind ja alles Fragen, die man sich als Frau dann stellen muss und wird.

Es gibt auch Frauen, denen macht es überhaupt nichts aus, viele Männer kennenzulernen, ohne dass daraus was ernsthaftes entsteht. Ich möchte aber hier gerade die Frauen ansprechen, die auf der Suche nach der ,,großen Liebe“ bzw. einer festen Partnerschaft sind. Da wirds dann für uns Herzensmenschen schon brenzlig.

  1. Variante: Man hat ein Date, findet den Mann ganz toll, es ist ein super schöner Abend und am nächsten Tag, hörst du nie wieder etwas von ihm. (ich glaube das ist sogar noch die ,,beste“ schlechte Variante 😉 Dann hat man das Ganze auch schnell wieder aus dem Kopf.
  2. Variante: Man hat mehrere Dates mit einem Mann, hat schon ein kleines Auge auf ihn geworfen und kann sich was ernstes vorstellen. Nach ein paar Treffen, wird es intim und am nächsten Tag, hörst du nie wieder etwas von diesem Mann.
  3. Variante: die SCHLIMMSTE – man hat viele Monate – viele Dates – viele Gespräche – viele intime Momente – und doch ist es nichts FESTES! Der Mann kann sich nicht entscheiden, er hat seine Exfreundin noch im Kopf oder er hat Angst vor seinen Gefühlen und kann sich nicht binden ….. SORRY! ,,Alles nur bla bla bla“. Bitte liebe Herzensfrauen da draußen – glaubt ihm kein Wort! Wenn ein Mann dich mag und echtes Interesse an dir hat, dann wird er dir solche Sätze niemals an den Kopf werfen. Dann wird er alles dafür tun, mit dir zusammen zu sein. FEST zusammen zu sein.

Worauf ich jetzt eigentlich hinaus möchte, viele Männer finden gerade solche Herzensfrauen für längere ,,Affären / lockere Beziehungen“ PERFEKT! Da ist eine Frau, die ist warmherzig, die ist zuverlässig, sie tut alles für ihn, himmelt ihn an und er kann sicher sein, diese Frau ist immer verfügbar für seine Bedürfnisse. Hinzu kommt dann noch, dass viele gefühls – oder beziehungsgestörte Männer, die LIEBE der Frau irgendwie doch schön finden aber das natürlich niemals zugeben würden. Und jetzt bitte nicht wieder weich werden Ihr Süßen: ,,ooooh er hat doch Gefühle und kann sie nur nicht zeigen“!!! JA, er kann seine Gefühle vielleicht nicht zeigen aber er wird es auch NIE wollen. Gefühle sind für diesen Mann eine Bedrohung. ER WILL ES NICHT und wird sich auch für DICH nicht ändern. Jetzt sag ich dir noch was – DU HAST DAS NICHT NÖTIG.

Wie oft weinen Frauen, weil sie nicht verstehen, warum dieser Mann sich nicht für sie entscheiden kann?

,,Warum will er mich nicht?“

,,Was mach ich falsch? / bin ich nicht hübsch genug? / bin ich nicht intelligent genug? / mag er mich seine Familie nicht vorstellen? / bin ich ihm peinlich? usw.

Solche Fragen, (worauf man übrigens auch niemals eine Antwort bekommt) machen KRANK! Und müssen wir uns das antun? NEIN! Ich kann das jetzt natürlich ganz leicht sagen, weil ich aus meinen Erfahrungen gelernt habe aber ich möchte es trotzdem an all die tollen & herzlichen Frauen geben um ihnen mögliche schmerzvolle Erfahrungen zu ersparen.

Macht euch nicht kleiner als ihr seid und lasst euch nichts einreden. Ihr seid genauso richtig, wie ihr seid. Bleibt auf eurer Linie. Es hat überhaupt keinen Sinn, einem Mann nachzulaufen, der sich nicht ansatzweise in eure Richtung bewegt und eigentlich nur an SICH denkt.

Dieses Thema könnte man jetzt in tausenden Fassetten ausführen aber ich wollte es mal kurz anreißen, weil es in den heutigen Blog passt.

Dann gibt es noch das Thema FREUNDSCHAFTEN (vermeintliche)

Auch hier ist Vorsicht geboten. Nicht jeder Mensch der in dein Leben tritt, meint es gut mit dir und möchte wirklich an deiner Seite durchs Leben gehen. Vielleicht genießt das Gegenüber gerade deine Gegenwart, weil er einen Vorteil dadurch hat. Vielleicht erwartet der Mensch sich etwas durch den Kontakt zu dir usw.

Auch hier gibt es verschiedene Szenarien. Auch hier, durfte ich schon einige unschöne Erfahrunge machen. Als Herzensmensch gehst du offen auf dein Gegenüber zu, reagierst direkt auf positive Worte, auf nette Komplimente oder schöne Unternehmungen. Du denkst: ,,mit dieser Person kann ich durch dick und dünn gehen“. Das geht dann meistens solange gut, wie du alles so machst, wie dein ,,Freund“ das braucht und möchte. Das geht solange gut, bis eine schwierige Situation kommt. Dann zeigt sich immer ob die Freundschaft einen wirklichen Wert hat. Auch hier kann es sein, dass wir manche Handlungen von unseren ,,Freunden“ nicht nachvollziehen können, dass diese Menschen uns durch deren Verhalten plötzlich enttäuschen und verletzen. Das kann auch noch nach fünf Jahren sein – und dann ist man noch schockierter darüber. Wie oft hört man den Satz: ,,das hätte ich niemals von ihm/ihr gedacht“ ? Leider ganz oft. Kein Mensch weiss was im Leben passiert (zum Glück) und kein Mensch weiss, wie es in der Seele eines anderen Menschen aussieht. Da kann alles passieren.

Mir fällt es sehr sehr schwer, oberflächliche Beziehungen oder Freundschaften zu führen. Eigentlich ist das für mich garnicht möglich. Ich bin kein Show-Typ. Wenn ich mich ernsthaft mit jemandem beschäftige oder sogar meine Freizeit mit dieser Person verbringe dann mach ich das RICHTIG und nicht mal eben so. Dann will ich diese Person auch mehr und intensiver in mein Leben lassen und erwarte das umgekehrt natürlich auch. Genauso ist das, wenn ich jemanden NICHT mag. Ich glaube da bin ich die schlechteste Schauspielerin. Für meine Einstellung ist es falsch nur so zutun als ob. Das liegt mir nicht. Ich versuche es aber ich glaube man merkt dann doch ganz schnell, was ich wirklich denke :-D. Ich glaube da geht es aber vielen sensiblen Frauen so wie mir. Das ist einfach ehrlich und somit auch garnicht schlimm.

Also auch in Freundschaften / Bekanntschaften kann es anders kommen als gedacht.

Das nächste Thema ist dann natürlich – der BERUF und die KOLLEGEN.

Hier kann ich nur den Tipp geben – weniger ist mehr! Hier hat das Privatleben und das geöffnete Herz mal nichts zu suchen. Da muss man sich auch mal zusammenreißen und seine Offenheit etwas zügeln. Gerade in der Ellenbogengesellschaft, sind sensible Frauen mit ,,kleinen Problemchen“ ein gefundenes Fressen. Private Äußerungen können auch im Beruf gegen einen verwendet werden. Da darf man sich bitte keine Illusionen machen. Aber dieser Gefahr wollen wir uns doch garnicht aussetzen oder Mädels?

Also abschließend kann ich da nur sagen:

SCHÜTZT EUER HERZ und SCHÜTZT EURE SEELE 🙂 Aber denkt nie niemals dass es nicht richtig ist, ein Herzensmensch zu sein.

GO FOR IT:-)

Eure Jule

JA ! Ein schönes Leben mit Epilepsie

JA ! Ein schönes Leben mit Epilepsie

Heute möchte ich ein bisschen auf das Thema – EPILEPSIE eingehen.

Vor ca. 6 Jahren hatte ich meinen ersten Grand-Mal-Anfall. Dieser versetzt den Körper in einen zwanzig-minütigen Krampf. Keine schöne Situation auch wenn man selbst während des Krampfes nichts davon mitbekommt. Die Außenstehenden müssen da mehr aushalten können. Man schäumt vor dem Mund, man verdreht die Augen und gibt komische Laute von sich. Ich hatte bislang bestimmt 8 große / lange Anfälle und zwischendurch immer mal wieder kleinere. Mittlerweile bin ich richtig eingestellt und vertrage die Medikamente auch – trotzdem …. die Einnahme der Tabletten und die Krankheit an sich belasten immer noch meinen Körper und Gesundheit. Man nimmt ja keine ,,harmlosen“ Lutschbonbons sondern eben wirklich starke Medikamente – das darf man nicht vergessen.

Weil ich es schade finde, dass diese Krankheitsform viel zu wenig beleuchtet wird und viel zu wenig Erfahrung untereinander ausgetauscht wird, wollte ich gerne in meinem Blog etwas darüber schreiben. Keine Angst, das soll jetzt kein ärztlicher Artikel werden – im Gegenteil! Ich möchte gerne meine Erfahrungen berichten und meinen Umgang mit dieser Erkrankung.

Warum genau ich Epilepsie habe, kann man nicht genau sagen. Es kann durchaus vererbt worden sein – bin mir aber mittlerweile ziemlich sicher, dass der Auslöser ein ganz anderer war. Ich hatte damals eine schwere Zeit. Ich war sehr sehr unzufrieden mit mir und hatte einiges in mich hinein gefressen. Ich denke der Körper hat ein Ventil gesucht und sich dann auf meine Schwachstellen fixiert. In diesem Fall war es dann wohl mein Köpfchen. Ich weiss noch, dass damals eine Welt für mich zusammengebrochen ist, als man mir sagte:

,,Sie können keine Auto mehr fahren (außer sie sind 6 Monate anfallsfrei)“

,,Sie können in ihrem Job als Hotelfachfrau nicht mehr arbeiten, aufgrund der Schichtarbeit“

,,Sie müssen ein Leben lang Tabletten nehmen“

Ja, der Arzt hat gut reden aber wie geht es jetzt für mich weiter?

Jetzt muss ich dazu sagen, bin ich im Nachhinein sogar sehr dankbar für diese Situation damals. Wäre die Epilepsie nicht gewesen, hätte sich meine berufliche Laufbahn ganz anders entwickelt und das wäre sehr sehr schade gewesen. Aber gut, das weiss man natürlich vorher alles noch nicht.

Epilepsie gibt es in verschiedenen Formen und Stärken. Ich habe ,,Glück“ und die Krankheit schränkt mich nicht komplett ein. Die Dosis der Tabletten ist noch relativ gering und ich komme gut damit klar.

Trotzdem merke ich es körperlich bzw. habe es lange Zeit noch viel extremer gemerkt.

Man fühlt sich schlapp, abgeschlagen, müde und antriebslos. Ich hatte oft das Gefühl eine traurige und fast depressive Grundstimmung zu haben. Durch die Antriebslosigkeit, hat man natürlich auch nichts für sich und seinen Körper getan – man hat sich hängen lassen. Das ist nach meiner Überzeugung nach übrigens fatal!

Der Körper braucht Energie und Power. Es ist wichtig, dass man immer an sich denkt und auf sich achtet. Das habe ich ganz ganz lange Zeit nicht getan.

Natürlich ist das erstmal alles leichter gesagt als getan aber ich möchte den Menschen, die davon betroffen sind, sehr gerne Mut machen! Ihr seid sicherlich angeschlagen und wisst gerade am Anfang vielleicht nicht, wie es weitergehen soll aber es geht weiter. Gebt Euch auch die Zeit, Euch mit diesem Thema zu beschäftigen. Lest viel darüber aber lasst Euch auch keine Panik durch Google und Co. machen. Die Krankheit wird Euer Leben nicht zerstören und Ihr werdet trotzdem ein schönes Leben leben können. Ich hatte damals auch große Angst. Ich wusste ja nicht mal mehr, ob ich eine eigene Familie gründen kann. DOCH! Auch eine Schwangerschaft kann ohne Probleme ablaufen. Die Dosierung wird demnach angepasst und man kann auf natürlichem Wege ein Kind bekommen. Ich bin zwar noch nicht schwanger – nein, nein aber das ist mir natürlich wichtig, da ich irgendwann selbst Kinder haben möchte.

Ich weiss wie schwer es fällt, sich nach einer gewissen Zeit wieder aufzuraffen und nach vorne zu schauen. Für mich war es damals ganz besonders schwierig, weil man einem Menschen die Epilepsie nicht ansehen kann. Die Leute denken –

,,wieso? was hast du denn?“

,,man sieht doch garnichts“

,, du wirkst aber eigentlich ganz gesund“.

Viele Menschen können die Krankheit nicht greifen und haben auch nicht wirklich eine Idee davon, was es für die Betroffenen bedeutet. Auch kleine ,,unpassende“ Kommentare kann man sich anhören wie z.B.

,,du hast doch garnichts – das bildest du dir doch ein“

,,das liegt bestimmt an deiner sensiblen Art oder an deiner Psyche“

Ich verstehe diese Ausagen sogar ein bisschen. Natürlich wirkt sich das eigene Wohlbefinden auf diese Krankheit aus aber es ist nicht der Grund dafür.

Mir ist einfach aufgefallen, dass der Umgang mit Epilepsie in der Gesellschaft, oft schwer fällt. Ich finde es schade, dass Menschen sich auch oft nicht trauen, offen darüber zu sprechen. JA ICH HABE EPILEPSIE! Es ist ja keine ansteckende oder tödliche Krankheit aber oftmals hat man Angst, dann anders behandelt zu werden. Gerade im Hinblick auf die Belastbarkeit im Job ist es sicherlich ein Tabuthema.

Wenn Ihr Epilepsie habt und ihr vielleicht auch gerade erst die Diagnose erhalten habt, bitte gebt Euch nicht auf und denkt daran, dass es gut behandelt werden kann. Verfallt nicht in eine Panik vor dem nächsten Anfall. Vertraut auf die richtige Einstellung durch die Tabletten und gebt Eurem Körper ein gutes Gefühl.

Was mir auch im Bezug auf die Epilepsie sehr geholfen hat, ist der Sport und die Ernährung. Das ist natürlich nicht explizit wissenschaftlich belegt aber ich glaube, dass der Sport eine positive Auswirkung auf meinen Körper und meine Seele (demnach auch der Erkrankung) hat. Seitdem ich mich mehr mit dem Thema Gesundheit / Ernährung und Sport beschäftige und da jegliche Möglichkeiten und Verbesserungen für mich ausprobiere, geht es mir wesentlich besser.

Wenn ich sage SPORT, dann können das auch schon ganz kleine / leicht umsetzbare Übungen sein. Ich selbst nutze das täglich HIIT (HighIntensityIntervalTraining) mit ca. 20 Minuten. Das macht mich nicht nur fit sondern ich fühle mich danach viel viel entspannter und wohler in meiner Haut. Gerade wenn Ihr einen langen und anstrengenden Tag auf der Arbeit hattet. Ihr könnt aber auch Yoga oder leichtere Workouts in Euren Alltag integrieren. Das schöne hierbei ist, dass Ihr es auch machen könnt, wenn Ihr eigentlich wenig Zeit habt am Tag. Ich bin z.B. überhaupt kein Fitnessstudio-Freund. Klar, wenn man mal da war, war es immer lustig und hat Spaß gemacht aber zum großen Teil, war es mir immer lästig, abends noch irgendwohin fahren zu müssen.

Wenn Ihr also wenig Zeit habt, viel arbeiten müsst und ein bisschen Platz zuhause habt, dann nutzt diese Möglichkeit. Im Internet gibt es tolle Workout/Yoga-Videos die Ihr sehr gut nutzen und umsetzen könnt. Wenn Ihr hierzu ein paar tolle Tipps / Empfehlungen haben wollt, schreibt mich gerne an.

Desweiteren ist sicherlich auch die Ernährung ein großes und wichtiges Thema. Wie man im Internet oft liest, wird die ketogene Ernährung empfohlen. Ja, das mag auch stimmen aber das wäre auf Dauer nichts für mich. Ich wollte weiterhin das essen dürfen, was ich mag und was mir gut tut. Da auch hier wieder die Zeit eine große Rolle spielt und es mir wichtig war, nicht lange in der Küche stehen zu müssen, bin ich an die Nahrungsergänzung bzw. an Shakes gekommen. Diese Art der Mahlzeitenzubereitung erleichtert mir nicht nur den Tag sondern hat sich auch gesundheitlich positiv ausgewirkt. Ich fühle mich wieder viel viel fitter und vitaler und es schmeckt! (ganz wichtig). Als ich damals den Tipp mit der Nahrungsergänzung bekommen habe, dachte ich erst:

,,oh nein, was soll ich denn mit sowas?  – das brauche ich nicht!“

,,wofür soll das denn gut sein?“

,,viel zu teuer“

Diese Sätze höre ich auch von anderen immer noch so oft 🙂 LEIDER! 

Ihr tut Eurem Körper damit etwas gutes und es ist eine tolle Möglichkeit sich AUSGEWOGENER und GESÜNDER zu ernähren, ohne dass Ihr 5 kg Obst und 5 kg Gemüse am Tag essen müsst. Nur weil Ihr vielleicht ein bisschen Geld in die Hand nehmen müsst, um die Produkte zu kaufen – na und? Für die täglichen Lebensmittel, die man so in sich hineinstopft, zahlt man doch auch Geld. Ich kann es nur jedem empfehlen, der sich was gutes tun will und sein Leben verändern möchte – auch im Bezug auf die Krankheit.

Ich wünsche Euch nur das Beste und ich hoffe, dass Ihr gut mit der Epilepsie klar kommt. Je nachdem, wie oft Ihr die Anfälle habt oder wie stark sie ausgeprägt sind ….. GEBT EUCH BITTE NICHT AUF. Ihr seid viel zu wundervoll dafür 🙂.

Ich sehe die Krankheit nicht mehr als ,,Feind“ und das muss man auch nicht.

Wenn Ihr Fragen habt oder Eure Erfahrungen mit mir teilen wollt, dann freue ich mich auf Eure Rückmeldungen hierzu.

 

Fühlt Euch gedrückt.

Eure Jule